Montag, Dezember 29, 2008

Heather Mills-Nanny klagt wegen sexueller Diskriminierung



Der Ex-Frau von Paul McCartney steht neuer juristischer Ärger ins Haus:

Ein ehemaliges Kindermädchen verklagt Heather Mills, weil sie in ihren Diensten "unangemessene Tätigkeiten" habe ausüben müssen - so habe sie ihre Arbeitgeberin mit Selbstbräuner einsprühen müssen.


London - Nanny zu sein in einem gutbetuchten Haushalt, bei prominenten Menschen, die von einem Hauch Glamour umweht sind - das klingt nach einem netten Job, zumal, wenn nur ein Kind zu betreuen ist.


Das dachte sich vielleicht auch die Britin Sara Trumble, als sie als Kindermädchen bei Heather Mills, der Ex-Ehefrau des "Beatle" Paul McCartney anheuerte.


Doch wie die britische "Daily Mail" berichtet, endet das Arbeitsverhältnis nun wohl vor Gericht.

Sara Trumble habe Heather Mills wegen sexueller Diskriminierung und Einschüchterung verklagt - der Fall werde zurzeit von einem Arbeitsgericht in Ashford in der Grafschaft Kent geprüft, so das Blatt.
Wie die "Mail" berichtet, nehme die ehemalige Nanny vor allem Anstoß daran, dass sie ihre entblößte Arbeitgeberin mit Selbstbräuner habe einsprühen und sich um 7.30 Uhr in der Früh habe einfinden müssen, um Frau Mills das Haar zu richten. Zudem habe sie dieser oft bis Mitternacht zu Diensten sein müssen.
Mills wies die Vorwürfe zurück. Eine Sprecherin erklärte, Heather Mills sei "vernichtet" ob der Anschuldigungen ihre Ex-Nanny, und werde sich entschieden dagegen zur Wehr setzen.


Sara Trumble hatte im vergangenen September ihren Job als Nanny gekündigt nachdem sie Anfang des Jahres nach dem Mutterschutz in Mills' Dienste zurückgekehrt war. Laut Medienberichten fühlte sich die 24-Jährige durch Mills eingeschüchtert, weil sie kein Wort darüber verlieren sollte, was sie während ihrer Arbeit gesehen und gehört hatte(ORF)


Mills und Sara Trumble bleiben laut "Mail" nun 28 Tage Zeit, den Disput außergerichtlich zu lösen. Gelinge dies nicht, komme der Fall zur Verhandlung.


Quelle:Spiegel Online Photo:Daily Mail


Anmerkung von Diboland:"Hey Sara jede Art von Arbeit für Andere ist diskriminierend....aber man muss sie trotzdem machen".