Dhani Harrison(*1978) Sohn von George Harrison und seine Band Thenewno2
Sonntag, Mai 30, 2010
35 Jahre Venus and Mars mit den Wings erschienen am 27.Mai 1975 in den USA
Am 30.Mai 1975 erschien das Album in England
Venus And Mars / Rock Show / Love In Song / You Gave Me The Answer / Magneto And Titanium Man / Letting Go / Venus And Mars (Reprise) / Spirits Of Ancient Egypt / Medicine Jar / Call Me Back Again / Listen To What The Man Said / Treat Her Gently (Lonely Old People) / CrossroadsUngeachtet der fortgesetzten Reunion-Diskussion begannen die Wings im März 1974 mit neuen Proben. Diese wurden kurz darauf von einem Aufenthalt der McCartneys in Los Angeles unterbrochen. Dort kam es tatsächlich zu einer Begegnung mit John Lennon, in deren Folge sogar neue, eher enttäuschende Aufnahmen enstanden (siehe "Bits And Pieces"). Auch ein Besuch bei "Beach Boy" Brian Wilson war geplant, doch das kalifonische Musik-Genie lebte derzeit völlig zurückgezogen und litt unter Drogenkonsum und Depressionen. Paul und Linda hämmerten an Wilsons Tür, doch ein leises Wimmern war das einzige, was sie von Brian Wilson vernahmen. Zurück in London beginnt das Wings-Trio mit Vorspielterminen für einen neuen Schlagzeuger. Von fünfzig Kandidaten blieb einer übrig: Geoff Britton. Als Leadgitarrist wurde schließlich der 21-jährige Jimmy McCullough verpflichtet, der schon bei den "McGear"-Sessions dabei war und dessen ehemalige Band "Stone The Crows" sich nun endgültig getrennt hatte. Mit dieser Besetzung ging es am Vortag von Paul McCartneys 33. Geburtstag wieder in die USA - dieses Mal nach Nashville. Dort nahmen die Wings eine ganze Reihe neuer Titel auf: "Junior's Farm", "Sally G", "Walking In The Park With Eloise", "Bridge Over The River Suite", Hey Diddle", "Send Me The Heart", "Proud Mum" und "Wide Prairie". Auch erste Demos wurden eingespielt, auf deren Basis etwa ein Jahr später das Album "Venus And Mars" entstand. Im Juli nahm Paul im Alleingang am Piano weitere Demos auf, darunter auch Songs, die erst viel später veröffentlicht wurden (z.B. "Mull Of Kintyre", "Million Miles" oder "Rockestra Theme")
Die ruhigen, von Akustikgitarren und Flöten getragenen Klänge von "Venus And Mars" eröffnen das gleichnamige Album. Dieses kurze Stück und das nahtlos folgende, gewaltig losrockende "Rock Show" passt nicht nur aus dramaturgischen Gründen gut an den Anfang des Albums, sondern wurde von Paul McCartney mit der Absicht komponiert, damit die Konzerte der geplanten Welttournee zu eröffnen. Der Text von "Venus And Mars" beschreibt, wie ein Rockfan in einer großen Arena darauf wartet, dass seine favorisierte Band endlich ihren Auftritt beginnt. Das Saallicht senkt sich und die farbigen Bühnenscheinwerfer kommen zum Einsatz:
"Sitting in the stand of the sports arena /
Waiting for the show to begin. /
Red lights, green lights, strawberry wine /
A good friend of mine, follows the stars /
Venus and mars are alright tonight."
Während der Anfang noch recht klar zu deuten ist, lassen die letzten beiden Zeilen zumindest zwei Interpretationen zu. Der "gute Freund" könnte der Rockfan sein, der seinen Stars auf Tournee folgt. Es könnte aber auch jemand sein, der sich für Astronomie interessiert. Auch lassen sich Parallelen zur griechischen Mythologie ziehen. McCartney hat jedoch in Interviews bestritten, dass der Song bzw. der Albumtitel mit der symbolischen Bedeutung von Venus (Liebesgöttin) und Mars (Kriegsgott) zu tun hat. Wie auch immer: Der Titelsong ist vorzüglich mit "Rock Show", dem mitreißendsten Rocker des Albums verbunden worden. In "Rock Show" nennt McCartney Orte von rockhistorischer Bedeutung:
"If there's a rock show /
At the Concertgebouw /
They've got long hair /
At the Madison Square /
You've got Rock and Roll /
At the Hollywood Bowl."
Gerne berichtet Paul McCartney davon, dass sich ihm die Melodie von "Yesterday" im Traum offenbarte. Ähnlich verhält es sich mit "Love In Song". Dieser Titel flog ihm nur so zu, als er Ende 1974 mit einer 12-saitigen Gitarre in den Abbey Road-Studios saß. Melodie und Text wurden gewissermaßen aus dem Stand komponiert. Zu einer wunderschönen Melodie gesellt sich ein überaus melancholischer Text, in dem der Protagonist mit Wehmut der vergangenen Liebe hinterhertrauert. Kaum vorstellbar, dass dieses Stück autobiografische Züge trägt. Viel mit seiner Persönlichkeit zu tun hat allerdings "You Gave Me The Answer". Paul McCartney hatte stets ein Faible für die Songs der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Nicht zuletzt die Kindheitserinnerung an den Klavier spielenden Vater und die Radiosendungen des BBC Home Service sind dafür verantwortlich, dass McCartney nostalgische Songs schrieb wie "When I'm Sixty-Four" oder "Honey Pie". Immer wieder taucht auch später dieser Stil in der Karriere des Ex-Beatles auf. So auch auf "Venus And Mars". Begeistert von Fred Astaire, der Billy Cotton Band Show und Cole Porter schrieb Paul McCartney "You Gave Me The Answer" - eine den Vorbildern durchaus ebenbürtige Nummer, die er sogar ins Konzertrepertoire der Wings übernahm. Tragende Instrumente sind hier McCartneys Piano und die Bläsergruppe. Eine solche Nummer in Zeiten von Hard Rock und Glam Rock zu veröffentlichen, war mutig. Doch Paul McCartney scherte sich nicht darum und machte das, was er für richtig hielt.
"Magneto And Titanium Man" schrieb McCartney während eines längeren Urlaubs auf Jamaica. Dort kaufte er sich jeden Samstag im Supermarkt Comics. Als 11-jähriger meinte Paul, Comics entwachsen zu sein. Nun, etwa zwanzig Jahre später fand er wieder Gefallen an den Geschichten um Helden und Schurken. Die Inspiration zu diesem Song kam auf diese Weise von einem Marvel-Comic. "Spider Man"-Erfinder Stan Lee entwickelte ebenfalls die Figuren Magneto und Titanium Man. Auch der im Song auftauchende Crimson Dynamo ist den Marvel Comics entliehen. Bei McCartney geht es darum, dass die drei Super-Schurken den Erzähler zu überzeugen versuchen, dass dessen Freundin (eine Vertreterin des Gesetzes) einen Bankraub verhindern will. Der Ich-Erzähler mag das nicht glauben, doch als sie bei der Bank ankommen, sehen sie, dass seine Herzdame selbst im Begriff ist, die Bank zu überfallen. Musikalisch ist "Magneto And Titanium Man" Rockpop in Reinkultur - vom stetig pulsierenden Keyboard, über den schön arrangierten Harmoniegesang bis hin zum knackigen Gitarrensolo von Jimmy McCulloch.
Wie schon mit "Let Me Roll It" beim Vorgängeralbum gibt es auf "Venus And Mars" auch ein an John Lennons rotzigen Gitarrenstil erinnerndes Stück: "Letting Go". Der Song gehört zu dem Besten, was "Venus And Mars" zu bieten hat. Der Songtext ist vergleichsweise belanglos. Das Stück lebt von einem unglaublich coolen Groove, effektvoll eingesetzten Bläser-Attacken und von einem erneut überzeugenden Solo Jimmy McCullochs.
Im CD-Format geht es als Track 7 ein wenig unter, doch in der Schallplatten-Version wird der konzeptuelle Charakter von "Venus And Mars" deutlicher. Beide LP-Seiten werden vom Song eröffnet, der dem Album seinen Namen gab. "Venus And Mars" erklingt als erstes Stück der B-Seite mit mehr Echo auf McCartneys Stimme (passend zur "hall of the great cathedral") und einer traumartigen Gesamtatmosphäre. Dieses Mal scheint es klar zu sein: Der Protagonist befindet sich nicht in der Konzerthalle und wartet auf seine Stars, sondern auf ein Raumschiff, das ihn zu den Sternen transportiert.
"Standing in the hall /
Of the great cathedral /
Waiting for the transport to come /
Starship 21ZNA9."
Nahtlos geht es in "Spirits Of Ancient Egypt" über. Hinter dem mystischen Titel, inspiriert durch die Lektüre eines Buches über Ägyptens große Pyramiden, verbirgt sich ein weiterer klassischer Wings-Rocker. Der surreale Songtext gibt wenig Aufschluss über dessen ultimative Aussage, doch McCartney verwendet eine bildhafte Sprache, die seine Dichtung interessant hält ("spirits of ancient egypt", "shadows of ancient Rome" oder "echoes of sunken Spain"). Den Gesang teilt sich Paul McCartney hier mit Denny Laine, der einige Solopassagen vorträgt. McCartney unterstrich damit sein Vorhaben, die Wings als eine Gruppe gleichberechtigter Mitglieder zu etablieren.
Munter rockend stellt sich ein weiteres Wings-Mitglied vor: Jimmy McCulloch interpretiert "Medicine Jar", seinen Song über Drogenmissbrauch. Schon bei den Nashville-Sessions machte McCulloch die Wings mit dem Song bekannt. Paul McCartney gefiel das Stück und versprach, dass es für das kommende Album aufgenommen werden sollte. In "Medicine Jar" steckt bittere Ironie. Die 70er Jahre waren noch nicht zuende, als der talentierte Jimmy McCulloch selbst Opfer einer Heroin-Überdosis wurde und nur 26-jährig am 27. September 1979 verstarb.
In "Call Me Back Again" zeigt Paul McCartney seine wohl beste rockige Gesangsleistung seit "Oh! Darling" ("Abbey Road", 1969). Auch wenn sich seine Stimme manchmal zu überschlagen scheint, ist die Darbietung überaus eindringlich. Hier geben sich leidenschaftlicher Gesang, hervorragendes Bläserarrangement, eine damit korrespondierende Sologitarre und eine intelligente Songsstruktur die Klinke in die Hand. McCartney begann die Komposition in New Orleans und vollendete sie während eines Aufenthalts im Beverly Hills Hotel.
Während bis dahin hochklassige Rocksongs und wohlgeratene Balladen das Gesamtbild des Albums dominieren, sorgt "Listen To What The Man Said" nun für einen gewissen Bruch. Dieser reine Popsong erreicht zwar nicht die Wertigkeit und Tiefe des übrigen Materials und wirkt ein bisschen oberflächlich nach "Tralala", ein Vorwurf, den sich McCartney in seiner Solo-Karriere nicht selten anhören musste. Doch es ist einer der Songs, die sich sofort im Gehörgang einnisten und nicht wieder weg wollen. Nicht umsonst wurde der Titel als Single ausgekoppelt und erreichte mühelos Platz 6 in England und Platz 1 in den amerikanischen Charts. Bei der Aufnahme des Songs schien Paul McCartney lange unzufrieden mit dem Ergebnis. Erst als der (auch für George Harrison tätige) Saxophonist in einem Take ein hervorragendes Solo einspielte, passte alles zusammen.
Kein McCartney-Album ohne die große finale Ballade - so auch auf "Venus And Mars". "Treat Her Gently - Lonely Old People" entstand aus zwei Songfragmenten, wobei McCartney lange Zeit mit dem Zusammenfügen der Teile große Schwierigkeiten hatte, da sie sich in verschiedenen Tonarten befanden. Die Art und Weise, wie die Songs dann verwoben wurden, lässt kaum Gedanken an die problematische Entstehungsgeschichte aufkommen. Das melancholische Lied thematisiert das Alter und die mit dem Lebensabend drohende Vereinsamung, Gebrechen und Entfremdung. Ein Sujet, das McCartney bereits als 24-jähriger mit "Eleanor Rigby" aufgriff ("Revolver", 1966). Doch im Unterschied zu seinem Beatles-Klassiker ist in "Treat Her Gently - Lonely Old People" der alte Mensch nicht alleine. Gemeinsam mit seinem Lebenspartner trotzt er den Widrigkeiten. Eine Aussicht, die sich Paul McCartney sicher gerne für sich und seine Frau Linda gewünscht hat. Eher aus einer Laune heraus wurde noch eine instrumentale Wings-Version der englischen Seifenoper "Crossroads" angehängt. Diese Serie war in England besonders bei älteren Leute beliebt. Insofern passt "Crossroads" doch wieder ausgezeichnet hinter "Treat Her Gently - Lonely Old People". Doch wer das nicht weiß, wird "Crossroads" sicher für ein kleines, aber feines McCartney-Original halten. Vergleicht man das harmlose Original mit der Wings-Interpretation, so wird der Klassenunterschied schnell deutlich. Irgendwann entschieden daher die Macher der Serie, dass die Wings-Version das Original ersetzen soll. Auf diese Weise wurde "Crossroads" für begrenzte Zeit das meistgespielte Stück von "Venus And Mars".
Die Bonustracks des Albums bestehen zunächst aus dem eher unbedeutenden Instrumental "Zoo Gang" (mit Akkordeon und nervigem Synthesizer), das für eine englische TV-Abenteuerserie vorgesehen war und dem etwas interessanter gestrickten, ebenfalls instrumentalen "Lunch Box / Odd Sox" (Piano als Leitinstrument). Paul McCartney hat "Lunch Box / Odd Sox" als ersten Song bezeichnet, der in New Orleans aufgenommen wurde. Ebenfalls aus der Zeit in New Orleans stammt "My Carnival", das offensichtlich vom berühmten Karneval (Mardi Gras) der Südstaatenmetropole inspiriert wurde. Fotos belegen, dass die verkleideten McCartneys am 11. Februar 1975 Mardi Gras unsicher machten. Einen Tag später versammelten sich die Wings im Studio, erhielten dabei Unterstützung von den Musikern George Porter und Benny Spellman (The Meters) und nahmen in lärmender Partystimmung den Professor Longhair (bedeutender Pianist aus New Orleans) gewidmeten Titel "My Carnival" auf. Für das Album "Venus And Mars" war dieser Song jedoch nie vorgesehen. Er erschien erstmals offiziell als B-Seite der 1985er McCartney-Single "Spies Like Us".
"Venus And Mars" wurde wie "Band On The Run" an einem ungewohnten, ja fast exotischen Ort aufgenommen. Auch wenn man beiden Alben dieses eigentlich nicht anhört, so hat das fremde Ambiente McCartney in seiner Kreativität doch beflügelt. Wie das Vorgängeralbum erreichte "Venus And Mars" sowohl in England als auch in den USA Platz 1 der LP-Charts. Die Kritiker hingegen waren eher geteilter Meinung und monierten McCartneys Stilmix. Doch genau das ist seine Stärke und der Quintessenz des "Venus And Mars"-Albums. Es zeigt Teile von McCartneys vielfältigen Einflüssen, seine Virtuosität als Musiker bzw. Sänger und sein Freude am Spiel mit verschiedensten Genres.
War der letzten LP ein Poster noch beigelegt, stattete man das "Venus And Mars"-Album noch opulenter aus. Es war nicht nur als Klappcover gestaltet, das ein schönes Panoramafoto enthielt, das die Wings in einer Wüstenlandschaft zeigt, sondern enthielt zwei Poster, ein bedrucktes Innencover und in der Erstauflage zwei Aufkleber.
Quelle:EX Beatles
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Album des Monats
Samstag, Mai 29, 2010
McCartney-Konzert wird in Mexiko gratis auf Kinoleinwand übertragen
Mexico-City - Ex-Beatle Paul McCartney macht seinen Fans in der mexikanischen Hauptstadt ein Geschenk: Sein Konzert am Freitag sollte auf einer riesigen Kinoleinwand übertragen werden.
Setlist
1. Venus And Mars / Rock Show
2. Jet
3. All My Loving
4. Letting Go
5. Got To Get You Into My Life
6. Highway
7. Let Me Roll It / Foxy Lady
8. The Long And Winding Road
9. Nineteen Hundred And Eighty Five
10. Let 'Em In
11. My Love /Shining Light In Mexico
12. I'm Looking Through You
13. Two Of Us
14. Blackbird
15. Here Today
16. Dance Tonight
17. Mrs. Vandebilt
18. Eleanor Rigby
19. Something
20. Sing The Changes
21. Band On The Run
22. Ob-La-Di, Ob-La-Da
23. Back In The USSR
24. I've Got A Feeling
25. Paperback Writer
26. A Day In The Life / Give Peace A Chance@
27. Let It Be
28. Live And Let Die
29. Hey Jude
First Encore
30.Day Tripper
31.Lady Madonna
32.Get Back
Second Encore
33.Yesterday
34.Helter Skelter
35.Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band Reprise / The End
* Beatles Klassiker
** Wings Hits
$ Solo und aktuelle Songs /Adaptionen
@Lennon Song
€ Harrison
Setlist
1. Venus And Mars / Rock Show
2. Jet
3. All My Loving
4. Letting Go
5. Got To Get You Into My Life
6. Highway
7. Let Me Roll It / Foxy Lady
8. The Long And Winding Road
9. Nineteen Hundred And Eighty Five
10. Let 'Em In
11. My Love /Shining Light In Mexico
12. I'm Looking Through You
13. Two Of Us
14. Blackbird
15. Here Today
16. Dance Tonight
17. Mrs. Vandebilt
18. Eleanor Rigby
19. Something
20. Sing The Changes
21. Band On The Run
22. Ob-La-Di, Ob-La-Da
23. Back In The USSR
24. I've Got A Feeling
25. Paperback Writer
26. A Day In The Life / Give Peace A Chance@
27. Let It Be
28. Live And Let Die
29. Hey Jude
First Encore
30.Day Tripper
31.Lady Madonna
32.Get Back
Second Encore
33.Yesterday
34.Helter Skelter
35.Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band Reprise / The End
* Beatles Klassiker
** Wings Hits
$ Solo und aktuelle Songs /Adaptionen
@Lennon Song
€ Harrison
Die Leinwand für die Übertragung auf einem Platz im Chapultapec Park in Mexiko-City aufgestellt, sagte die Sekretärin für Kultur, Elena Zepeda, am Donnerstag. 10.000 Menschen könnten so das Konzert mitverfolgen. McCartney gibt im Rahmen seiner «Up and Coming Tour» zwei Konzerte in der mexikanischen Hauptstadt.
Quelle:net-tribune.de Photo:pure people
50 Jahre Beatles-Heute Mit Paul und John auf Du und Du-Im Interview Klaus Voormann
Er war einer der ersten Deutschen, der die Beatles kennenlernte: Der Grafiker und Musiker Klaus Voormann lebte in den sechziger Jahren in Hamburg und half ihnen in der fremden Stadt. 1966 zeichnete er das Cover des "Revolver"-Albums. Seine Freundschaft mit McCartney, Starr und Yoko Ono hält bis heute.
Jeder Mensch hat irgendwann seine Begegnung mit der Geschichte. Den Augenblick, wo das große Ganze und das kleine Persönliche sich treffen. Für Klaus Voormann war es ein Abend im Herbst 1960, im Kaiserkeller, einem kleinen Club auf der Großen Freiheit in Hamburg-St.-Pauli. Da sah er zum ersten Mal die Beatles.
Es war ein Rockerladen, und die Beatles in ihren schwarzen Lederklamotten sahen aus wie die harten Kerle vor der Bühne. Damals waren sie noch zu fünft - John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Suttcliffe, Pete Best. "Das war roher Rock'n'Roll", sagt Voormann heute. "Ich war begeistert." Voormann war damals Kunststudent und Grafiker. Er kam wieder, brachte seine Freunde mit, Studenten wie er, und traute sich schließlich, Lennon anzusprechen. Er wurde einer der ersten Deutschen, die die Beatles kennenlernen. Eine lebenslange Freundschaft begann.
Voormann lebt heute, zusammen mit seiner Familie, in einem Dorf in der Nähe des Starnberger Sees in Bayern. Er ist 72 Jahre alt, was man ihm nicht ansieht, Pop hält jung. Die Begegnung mit den Beatles veränderte sein Leben. Er zog später nach London, wurde Musiker, hatte Hits mit Manfred Mann, produzierte in den Achtzigern die deutsche Band Trio. Und spielte regelmäßig auf den Soloplatten von John, George und Ringo. Er ist ein freundlicher, ruhiger Mann. "A Sideman's Journey" hat er die Platte genannt, für die er anlässlich seines 70. Geburtstags noch einmal die Musiker zusammenholte, mit denen er im Laufe der Jahre zusammengearbeitet hat.
Wenn man mit ihm spricht, weiß man sofort, warum so viele Superstars ihm immer wieder vertrauen: Er strahlt eine sichere Ruhe aus, die den großen Egos den Raum garantiert, den sie zur Entfaltung brauchen. Es hat sich bis heute nicht viel geändert. Im Februar stand Voormann zusammen mit Yoko Ono und Eric Clapton in New York auf der Bühne, anlässlich Yokos Geburtstag und der damit verbundenen Plastic Ono Band Reunion.
Es ist heutzutage schwer vorstellbar, wie fremd man sich als Engländer in Deutschland fühlen konnte, wo Europa zusammenwächst und die Billigflieger einen in jede Stadt bringen können, wo man immer zu Hause anrufen kann. Als die Beatles damals aus Liverpool nach Hamburg kamen, sprachen die wenigsten Deutschen Englisch und kaum ein Engländer Deutsch. Der Weltkrieg war knapp 15 Jahre vorbei, Liverpool war schwer von den Deutschen bombardiert worden, Hamburg von britischen Bombern zerstört.
In dem aufwendigen Bildband "Hamburg Days" hat Voormann seine Erinnerungen an die Hamburger Zeit der Beatles aufgezeichnet, das kleine Hinterzimmer in einem Kino, wo John und Paul schliefen, die Bars, in denen sie spielten, die paar Besucher, die spät in der Nacht immer noch da waren und zuschauten. Auf einem Bild sieht man Paul, wie er von außen in ein Café hineinschaut. Da hätten immer Kriegsversehrte gesessen, erzählt Voormann. Paul habe sich nicht reingetraut, sagt er, weil er Angst hatte, sie könnten ihm übelnehmen, dass er Brite war. Später sollte John einmal sagen: "In Liverpool sind wir geboren, in Hamburg wurden wir erwachsen."
Hamburg war die erste Station der langen Reise der Beatles. Sie wohnten zusammen, sie spielten zusammen, sie nahmen Drogen zusammen. In Hamburg wuchsen sie zu einer richtigen und professionellen Band zusammen, und aus jedem einzelnen Mitglied wurde ein echter Beatle.
Voormann und seine Freunde halfen dabei. Pop lebt von Missverständnissen, von kulturellen Übersetzungsfehlern, von produktiven Projektionen. So war es auch hier: Die deutschen Kunsthochschüler sahen die Briten als die Arbeiterklassenrebellen, als die sie sich stilisierten. Die Engländer, insbesondere John Lennon, wiederum hätten sich zu Hause wahrscheinlich niemals mit Bürgerkindern wie Astrid Kirchherr oder Voormann eingelassen. Dass sie es taten, hatte allerdings erstaunliche Folgen. Die Fotos, die Astrid Kirchherr von ihnen machte, sollten stilprägend für die ganze Rockmusik werden. Noch nie vorher war proletarische Leder-Attitude und Kunstfotografie diese Mischung eingegangen, die Kirchherrs Fotos der Beatles präsentierte.
Voormann und die Band blieben befreundet. Kurz vor dem Ausbruch der Beatlemania machten sie im Sommer 1963 im Haus von Voormanns Eltern auf Teneriffa Urlaub - das letzte Mal, dass sie ungestört in einem Straßencafé sitzen konnten. Stuart Sutcliffe war zu diesem Zeitpunkt schon gestorben, und Ringo Starr hatte Pete Best am Schlagzeug ersetzt. 1966 half Voormann der Band, der Beatlemania zu entkommen, er zeichnete das Cover für das Album "Revolver", mit dem die Band sich den Einflüssen des Swinging London öffnete.
Er erinnert sich noch genau, wie er die Musik von "Revolver" zum ersten Mal hörte. "Ich dachte, ich spinne. Solche Musik, zu der Zeit, und es war Popmusik! Es war überwältigend. Das hatte ich nicht erwartet." Als er einige Wochen später der Band seinen Coverentwurf präsentiert, herrscht erst Totenstille. Dann begann Brian Epstein zu weinen, erzählt Voormann. "Als er sich fing, sagte er: Das Cover ist die Brücke, die wir brauchen." Bis zu "Revolver" hatten die Cover der Beatles aus Porträtfotos bestanden. Voormann macht aus dem Cover ein Suchbild, collagierte Fotos und Zeichnungen zusammen.
1969 schließlich war er bei dem sagenumwobenen ersten Auftritt der Plastic Ono Band in Kanada dabei, zusammen mit Eric Clapton.
Es gibt einen inneren Kreis, der sich um die Beatles bewegt, auch 50 Jahre nach ihrer Gründung noch. Manager, Toningenieure, Musiker. Sie leben über die Welt verstreut, und wenn man sie trifft, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man im Kraftfeld der Beatles am Besten lebt, wenn man sich seine Unabhängigkeit zu bewahren gelernt hat.
Voormann ist so jemand. Nein, sagt er, er habe nicht das Gefühl, dass Paul McCartney ein Künstlerfürst sei. "Aber du verhältst dich anders, wenn du Bodyguards hast. Du hast andere Getränke auf dem Hotelzimmer. Ich habe meine Freunde, er hat seine. Wenn wir zusammen sind, dann ist das toll. Einerseits ist alles noch wie früher. Wir kommen gut miteinander aus. Andererseits haben wir sehr unterschiedliche Leben."
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Beatles Freunde
Donnerstag, Mai 27, 2010
Ringo Starr feiert 70. mit TV-Special
Ringo Starr wird seinen bevorstehenden 70. Geburtstag mit einem großen, im US-Fernsehen übertragenen Tribut feiern. Das Konzert-Special wird die zweite Staffel der "Live From The Artists Den"-Reihe starten. Die Show wird die Woche ab dem 5. Juli hindurch ausgestrahlt werden. Starr feiert seinen 70. Geburtstag am 7. Juli .
Ben Harper und seine Band unterstützen Starr bei der Show, die im New Yorker Metropolitan Museum Of Art aufgezeichnet wurde.
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Ringo Starr+News
Mittwoch, Mai 26, 2010
Heather Mills-Jetzt will sie adoptieren...
Author WENN Photo:Press
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Heather News
50 Jahre Beatles-Heute ich habe den Pilzkopf erfunden-Im Interview Jürgen Vollmer
Die ganze Wahrheit über die Beatles-Frisur - für Jürgen Vollmer ist sie existentiell. Als Teenager wehrte sich der heute 70-Jährige mit seiner Haarpracht gegen Spießigkeit und schuf so das Vorbild für den legendären Pilzkopf. Der Topfschnitt wurde zum Markenzeichen, doch sein Erfinder kämpft noch immer um Anerkennung.
Von Christoph Gunkel
Sie brennt ihm wirklich auf der Seele, diese Geschichte mit den Haaren. Er will die Dinge mit der Frisur, dem Ruhm, den Pilzköpfen, den Beatles, dieses Knäuel aus Legenden und Halbwahrheiten ein für alle Mal entwirren. "Da ist so viel Unsinn geschrieben worden", sagt Jürgen Vollmer mit leicht erbostem Unterton. Jetzt, ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der Beatles will er die Chance nutzen, die vielleicht umstrittenste Fußnote in der Geschichte der legendären Band zu klären. Und zwar endgültig.
Dazu hat sich Jürgen Vollmer, ein Fotograf aus Hamburg, der fast sein ganzes Leben im Ausland gearbeitet und etliche Hollywood-Stars porträtiert hat, gut auf das Gespräch vorbereitet. Er hat ein zweiseitiges Exposé mitgebracht, eingeschlagen in eine Klarsichthülle. "Die Wahrheit über die Beatles-Frisur" steht über dem Text, gespickt mit zahlreichen Zitaten. Und er hat eine Audio-CD beigelegt. Vier Tracks sind da drauf, George Harrison ist zu hören, leicht rauschig, und Paul McCartney. Insgesamt 2 Minuten 29 Beatles im O-Ton. Und alles dreht sich um eine scheinbare Marginalie:
Haare.
Für Vollmer ist das jedoch Beweismaterial. In seiner langen Karriere als Fotograf haben zwar etliche Berühmtheiten für ihn posiert: Catherine Deneuve, Roman Polanski, Brad Pitt, Arnold Schwarzenegger, Robert Redford. Er hat mehrere Fotobände veröffentlicht, die gelobt wurden für die Authentizität der Aufnahmen. Doch jetzt, im Alter von 70, ahnt Vollmer: "Wenn in hundert Jahren noch jemand meinen Namen kennt, dann sicherlich nicht wegen guter Fotos", sagt er. Sondern, vielleicht, "weil ich eine Frisur geschaffen habe".
Jürgen Vollmer legt Wert darauf, Erfinder der legendären Beatles-Pilzkopffrisur zu sein.
Für ihn ist das kein unwichtiges Detail. Schließlich sind die Beatles wohl die einzige Band, deren Musiker-Spitzname nach einer Frisur benannt wurde. "Pilzköpfe" ist mehr als ein Synonym, sie sind ein Markenzeichen. Ärgerlich für Vollmer ist nur, dass in den Medien häufig ein zweiter Name als Pate der Frisur kursiert: Astrid Kirchherr, ebenfalls aus Hamburg und professionelle Fotografin, früher eine gute Bekannte von Vollmer. Heute steht die weltberühmte Frisur zwischen den einstigen Freunden. "Astrid Kirchherr", sagt Vollmer mit Nachdruck, "hat überhaupt nichts mit der Erfindung der Beatles-Frisur zu tun. Das ist absoluter Unsinn."
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Band History
Samstag, Mai 22, 2010
Der Spiegel Nr.21 huldigt die Beatles, am 25.Mai 2010 im Handel.
Auf ca. 14 Seiten(Seite 108 bis 121) sprechen Paul und Ringo über die Jahre mit den Beatles.
Bild:Spiegel
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Magazine
Freitag, Mai 21, 2010
Paul trifft den mächtigsten Mann Amerikas-Barack Obama.
INGTON - Paul McCartney hat in seinem Leben schon viele wichtige Menschen getroffen. Jetzt will der ehemalige "Beatle" auch den Präsidenten der Vereinigten Staaten kennen lernen: Barack Obama.
Das hat er gestern (20.05.) während eines Live-Chats angedeutet. Er sagte: "Es gibt da ein paar Gerücht, und ich denke, wir können euch einen Hinweis darauf geben. Denkt an das Weiße Haus. Wenn es eine Ankündigung gibt, die das Weiße Haus betrifft, dann erinnert euch daran, wo ihr es zum ersten Mal gehört habt."
Quelle:Star Nachrichten Photo:Press
Paul McCartney stand gestern (20.05.) für eine Stunde seinen Fans in aller Welt in einem Live-Chat zur Verfügung.
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Paul McCartney
Donnerstag, Mai 20, 2010
70 Jahre John Lennon Taylor Momsen mit All You Need Is Love
Das “Gossip Girl” Taylor Momsen scheint Hippies durchaus zu mögen und die Beatles sowieso zu verehren, den mit ihren neuen Tribut an den Beatles Klassiker „All You Need Is Love“ beweist die junge Sängerin und Schauspielerin Taylor Momsen durchaus, dass sie die Beatles verinnerlicht hat.
Das Video dieses bekannten Songs der Pilzköpfe (Beatles), gesungen von Taylor Momsen, gibt es nun natürlich online und somit kann man eine junge Taylor Momsen sehen und hören, welche dank Sonnenbrille und ihrem Look durchaus ein wenig an John Lennon erinnern könnte.
Taylor Momsen, bekannt durch „Gossip Girl“ und ihrer Songs traf sich zuletzt mit Schülern der New Yorker La Guardia High School um den Beatles Klassiker „All You Need Is Love“ einzuspielen, wobei sich Taylor Momsen wohl kaum ein besseres Lied von den Beatles hätte aussuchen können.
Perfekt zum 70. Geburtstag von John Lennon, welcher am 9. Oktober 2010 runde 70 Jahre alt geworden wäre, gibt es von Taylor Momsen und den Schülern der High School aus New York nun dieses kleine aber feine “All You Need Is Love” Tribut und John Lennon sowie alle Fans von Taylor Momsen oder den Beatles dürften sich über diese Version des beliebten Songs der Beatles durchaus freuen.
Quelle:vip-chick
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Classic Cover
Let it be Premiere am 20.Mai 1970 in London und Liverpool
Die Beatles waren nicht anwesend.
Bereits am 13.Mai 1970 war die Premiere in New York, auch dort war keiner der Beatles anwesend.
In der BRD kam er am 20 Juli 1970 in den Kinos.
In der BRD kam er am 20 Juli 1970 in den Kinos.
Ticket Liverpool(thebeatles.com)
Ticket der Londoner Premiere
Die Aufnahmen fanden am 06. bis 10. Januar in den Twickenham Studios und am 13. bis 24/30. Januar 1969 in den Apple Studios statt.
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Kino Premieren
Mittwoch, Mai 19, 2010
Ringo und Barbara bei einem Autounfall verletzt 19 Mai 1980
Sie wollten zu einer Party in Südwest-London, Ringo und Barbara Bach erlitten schwere Verletzungen, als sie bei einem Autounfall beteiligt sind weniger als eine halbe Meile entfernt, von wo auch Ringo Freund Marc Bolan 1977 getötet wurde . Ihre 12-Jahre alter Mercedes-Wagen näherte sich dem Robin Hood Kreisverkehr auf der A3 bei Roehampton, verlor die Kontrolle, zerstörte zwei Laternenmasten und überschlug fünfzig Meter, bevor er zu einem abrupten Stillstand auf dem Dach kam. Ringo zieht Barbara aus dem Wrack und gibt ihr eine Zigarette. Später wird sie wie folgt zitiert:.. "Er (Ringo) glaubt, dass wenn wir das gemeinsam überleben konnten, können wir alles überleben wir dann beschlossen, stellen Sie sicher, wir waren nie wieder auseinander Er ist der netteste, freundlichste, witzigsten und sensiblen Mann, den ich 've jemals getroffen! "
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Ringo Starr News
Dienstag, Mai 18, 2010
Paul sauer auf die EMI
Ex-Beatle Paul McCartney ist sauer auf den britischen Musikkonzern EMI. Die Plattenfirma habe es verpennt, die bekannteste Popband der Welt ins digitale Zeitalter zu überführen. Noch immer kann man die Lieder der Beatles nicht als Sounddatei im Internet kaufen. Jahrelange Verhandlungen mit der Apple-Musikplattform iTunes hätten zu keinem Ergebnis geführt. "Um ehrlich zu sein, kann ich Ihnen nicht erklären, wie es so verrückt werden konnte", sagte McCartney dem britischen Radiosender BBC 1. "Ich weiß, iTunes würde es gern machen, deswegen wird es auch eines Tages klappen." Schuld an der Verzögerung sei ganz klar EMI.
Quelle:Welt.de Photo:Press
Quelle:Welt.de Photo:Press
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Paul McCartney
Sonntag, Mai 16, 2010
30 Jahre McCartney II erschien am 16.Mai 1980
Coming Up / Temporary Secretary / On The Way / Waterfalls / Nobody Knows / Front Parlour / Summer's Day Song / Frozen Jap / Bogey Music / Darkroom / One Of These Days
Das gesamte Material von "McCartney II" enstand in einem Zeitloch der Wings. "Back To The Egg" war auf dem Markt und die England-Tournee war erst für das Jahresende vorgesehen. So startete Paul McCartney im Sommer 1979 mit eher spielerischen und experimentellen Aufnahmen, die zunächst gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. McCartney genoss die einfache Art des Aufnehmens, die bereits das erste Soloalbum "McCartney" zu einem nicht uninteressanten Werk machte. Er lieh sich von den EMI-Studios eine 16-Spur-Maschine, so dass die Mikrofone direkt eingestöpselt werden konnten und ein Mischpult überflüssig wurde. Ein Stück, das so entstand, war "Coming Up", das McCartney einem Härtetest unterzog, indem er es - noch unveröffentlicht - einem überaus kritischen Publikum während der England-Tour vorsetzte. "Coming Up" kam sehr gut an, was McCartney darin bestärkte, den Song als Single zu veröffentlichen. Mit Recht: "Coming Up" erreichte in den USA Platz 1 und landete in England auf dem "Silber-Treppchen". Dieser Umstand wiederum verleitete McCartney zu dem verwegenen Schritt, die eigentlich privaten Song-Spielereien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Fehler, angesichts des hohen Standards, den der ehemalige Beatle mit seiner Musik mittlerweile wieder erlangt hatte.
Die Songs: Der große Hit "Coming Up" wurde an den Anfang des Albums gestellt. Dass dieser Song Potenzial hat, das ist spätestens durch die Liveaufnahme (ein Mitschnitt aus Glasgow) belegt worden, die als B-Seite der Albumversion erschien. Wie über die gesamte Albumlänge spielt McCartney auch bei "Coming Up" alle Instrumente selbst. Dies ist auch gleichzeitig das Manko der ganzen Platte.
Während "McCartney" (1970) noch durch die Wahl herkömmlicher Instrumente wie Klavier, Bass, Gitarre, Schlagzeug und durch die Art der Produktion atmosphärisch für Intimität und Wärme sorgte, wirkt "McCartney II" fast ausnahmlos kalt und steril - bei einer leider sehr amateurhaften Produktion. Das ist auch bei "Coming Up" nicht anders. Der Song ist clever durchkonstruiert mit effektvoll ansteigenden Tonfolgen und funkigen Bläsersätzen, aber durch den verzerrten Leadgesang, das monotone Schlagzeug ohne irgendwelche Rhythmuswechsel und die künstlich klingenden Bläser bleibt "Coming Up" weit unter den Möglichkeiten. Zu "Coming Up" erschien ein gelungener Videoclip, in dem Paul McCartney diverse prominente Mitglieder einer fiktiven Bigband parodiert, darunter Buddy Holly [oder Hank Marvin (Shadows) - je nach Sichtweise], Andy Mackay (Roxy Music), Ron Mael (Sparks) und sogar sich selbst als 1964er Beatle Paul.
"Temporary Secretary" setzt der sterilen, synthetischen Richtung noch einen drauf. Gewiss hat "Temporary Secretary" eine humorvolle Komponente; McCartney lässt hier seiner Albernheit freien Lauf. Auf Dauer jedoch zerrt das Gedudel des programmierten Synthesizers mächtig an den Nerven des Hörers. Der Text handelt von einem Büroleiter, welcher an einen gewissen Mr. Marks schreibt, er möge ihm doch bitte eine Aushilfs-Sekretärin vermitteln. Bei gutem Willen kann man das mechanische Rattern des Synthesizers mit dem montonen Geräusch einer Schreibmaschine assoziieren.
Zuweilen begibt sich Paul McCartney in die Gefilde des Blues. Manchmal weiß das Ergebnis zu überzeugen (z.B. "That Would Be Something", 1970 / "Three Legs", 1971), auch wenn niemals überzeugender White Blues wie der von Eric Clapton erreicht wird. McCartneys Leadgitarrenspiel wie auch seinem Gesang mangelt es an Gefühl und Ausdruck von persönlichem Leid - beides für diese Musikform ganz entscheidende Zutaten. Ungeachtet dessen verschafft "On The Way" dem Hörer eine wohltuende Unterbrechung der synthetischen Sounds dieses Albums. Man beginnt sich aber bald über die nachlässige Produktion zu ärgern und fragt sich, wie "On The Way" wohl in der Interpretation eines Blues-Veterans wie Clapton klingen würde. Im Vergleich zu dieser Version könnte es nur besser werden.
"Waterfalls" gehört zu den ganz wenigen Stücken, die bereits vor Beginn der Aufnahmesessions zu großen Teilen fertig geschrieben waren. In dieser einfachen, etwas vorhersehbaren und leicht überzuckerten Ballade sinniert McCartney über Vergänglichkeit und die Liebe als kostbarstes Gut. Hier greift er interessanterweise auch auf Metapher zurück, wird danach aber leider wieder sehr plakativ und berechenbar:
Don't go chasing polar bears /
In the great unknown.
Some big friendly polar bear /
Might want to take you home.
And I need love, yeah I need love /
Like a second needs an hour /
Like a raindrop needs a shower /
Yeah a need love every minute of the day /
And it wouldn't be the same /
If you ever should decide to go away.
Auch wenn "Waterfalls" zu den durchdachten Songs gehört, so darf bezweifelt werden, dass er auf einem starken Soloalbum Bestand haben würde. Mehr Spaß macht dagegen "Nobody Knows", ein unbekümmerter kleiner Rock'n'Roll. Hier spürt man die Ausgelassenheit und den - ganz im positiven Sinne - zwanglosen Charakter der Aufnahmen zu "McCartney II". An dieser Stelle passt das Unfertige sowie das amateurhafte Spiel. Die flapsige Art, den Text vorzutragen, erinnert an spätere Stücke wie das unveröffentlichte "Stop, You Don't Know Where She Came From" ("Tug Of War"-Demos, 1980) oder "Promise To You Girl" ("Chaos And Creation In The Backyard", 2005).
Das Konzept McCartneys der freien, experimentellen Herangehensweise wird noch deutlicher beim Instrumental "Front Parlour", ein Song mit einfacher Melodie, die zwar mehr als unkoordiniertes Gedudel ist, künstlerisch aber zu keiner Zeit zufriedenstellen kann. Die Instrumentierung beschränkt sich erneut auf Klänge, die dem Synthesizer entlockt werden. Auch bei der Ballade "Summer's Day Song" stehen die Keyboards im Vordergrund, erzeugen aber wohligere, entspanntere Klangsphären. Nur spärlich streut McCartney hier ein paar Gesangszeilen ein:
Someone's sleeping /
Through a bad dream /
Tomorrow it will be over /
For the world will soon be waking /
To a summer's day.
Was hier recht gut gelingt, ist die Vertonung der traumverlorenen Atmosphäre, die der Text schildert. Die Inspiration für die Melodie geht auf ein nicht näher bestimmtes klassisches Stück zurück, auf das McCartney aufmerksam wurde. Der zweite Instrumentaltitel des Albums, "Frozen Jap", wird oft als Abrechnung mit den japanischen Behörden dargestellt. Tatsächlich hat dieser Song nichts mit McCartneys Festnahme in Tokio zu tun, denn er wurde ja bereits Monate zuvor aufgenommen. Die fernöstlich anmutende Tonfolge brachte McCartney auf den Arbeitstitel "Frozen Jap", der sich dann auch nicht mehr änderte.
Ende der Siebziger Jahre gab es Kontakte zwischen Paul McCartney und dem britischen Schriftsteller Raymond Briggs, Autor des preisgekrönten Kinderbuchs "Fungus the Bogeyman". McCartney sollte die Musik zu einem geplanten Film schreiben. Aus welchen Gründen auch immer aus diesem Projekt nichts wurde, so befasste sich Paul doch mit dem Buch. Eine Passage, in der es darum geht, dass die jungen Leute in "Bogeyland" sich gegen die Musik hassende ältere Generation auflehnt, inspirierte ihn zu "Bogey Music". Da das Outfit dieser jungen Rebellen dem der Ted-Mode der 50er Jahre angelehnt war, sah McCartney Rock'n'Roll als passende musikalische Umsetzung der literarischen Vorlage. So ist "Bogey Music" auch eine schmissige Nummer geworden, ohne jedoch wirklich zu überzeugen. McCartney singt den simplen, sich ständig wiederholenden Text als übertriebene Elvis-Parodie in tiefer Tonlage. Die Komposition ist nicht ausgereift und wirkt daher so wie eine Demoversion. 2004 erschien eine amerikanische filmische Adaption der Briggs-Geschichte als "Fungus der Nachtschreck" - ohne die Musik von Paul McCartney.
"Darkroom" bezeichnet im Englischen einerseits die Dunkelkammer des Fotografen, andererseits spärlich beleuchtete Kontakträume in der Homosexuellen-Szene. Im Hinblick auf Linda McCartneys Tätigkeit als Fotografin ist es daher wahrscheinlicher, dass ihr Mann mit "Darkroom" die erstere Definition meinte (... doch auch Heteros können sich zwischen Entwicklerschalen und Vergrößerer vergnügen). Zu tief sollten die Interpretationen allerdings auch nicht gehen, da "Darkroom" nicht viel mehr ist als eine Songzeile mit ein bisschen Musik, die über eine Schlagzeugspur improvisiert wird. Dass es der Ex-Beatle auch hiermit nicht ganz ernst meinte, wird durch seinen quäkigen Gesang aus dem Stehgreif unterstrichen.
Den wohl besten Beitrag zu "McCartney II" stellt die klassische Ballade "One Of These Days" dar. Während der Aufnahmen zum Album bekam Paul Besuch von einem Hare Krishna-Jünger. Dessen Sanftheit und Ausgeglichenheit inspirierte McCartney zu "One Of These Days". Atmosphärisch ganz ähnlich angelegt wie "Summer's Day Song" - naturverbunden, sehr nachdenklich und verträumt - ist dieser Song im starken Kontrast zu den hektischen, künstlichen Sounds und halbgaren Kompositionen zu sehen. Es braucht nicht mehr als den einfühlsamen Gesang Paul McCartneys (mit effektvollem Echo versehen) und dessen Spiel auf der akustischen Gitarre um seine Fähigkeit zu begreifen, mit einfachsten Mitteln einzigartige Melodien zu kreieren, die den Hörer emotional sofort berühren.
Auf dem 1980 erschienenen Album bildete das schöne "One Of These Days" das Finale. Es ist daher schon ein bisschen grausam, wenn man auf der CD mit dem ersten Bonus-Track "Check My Machine" hart und erbarmungslos aus dieser Stimmung herausgerissen wird. Eine an "Revolution 9" erinnernde Sound-Collage eröffnet diesen Titel: Das wiederholte "Hi, George" - "Morning, Terry" stammt aus dem "Tweety und Sylvester"-Trickfilm "Tweet Zoo" von 1957. Die weiteren Geräusche sowie das "Down, down, down..."-Geschrei ist dem gleichen Film entnommen, aus einer Szene, in der Sylvester einem Krokodil zu entfliehen versucht. Dies sind noch die interessanten Zutaten zu einem Titel, der nicht mehr ist als ein relaxter Groove, auf dem McCartney mit Fistelstimme die Zeile "Check My Machine" variiert. Die ursprüngliche Länge von 8:39 Min. wurde für das Album auf 5:51 Min. heruntergeschraubt - ohne freilich den Hörgenuss zu steigern. "Check My Machine" war übrigens die B-Seite der Single "Waterfalls".
"Secret Friend" - wiederum die B-Seite der raren "Temporary Secretary"-Single - weist schon prophetisch in die Richtung, die McCartney ab den 90er Jahren auf seinen "Fireman"-Produktionen gehen sollte. Epische zehneinhalb Minuten währt dieser Titel, der zwar atmosphärisch gelungen in den Ambient Dance-Stil passt, aber doch irgendwie nicht zu dem, was man von Paul McCartney auf einem regulären Studioalbum erwartet. Jedoch zählt die Neugier auf für ihn unbekannte künstlerische Pfade zu den überaus positiven Eigenschaften des ehemaligen Beatles.
Ein großer Hit - noch unter dem Namen Wings veröffentlicht - ist der letzte der drei Bonustitel der remasterten CD-Ausgabe: "Goodnight Tonight". In Deutschland schaffte der Song zwar nur Platz 34, doch sowohl in den USA als auch in England eroberte "Goodnight Tonight" Rang 5. Der Song beginnt mit einer markanten Bassfigur McCartneys und lateinamerikanisch anmutenden Klangzutaten. Der Disco-Takt der Rhythmusgruppe - gelegentlich von kurzen Flamenco-artigen Gitarrensoli begleitet - dominiert dieses extrem eingängige Stück. Nicht ohne Grund gehörte die Maxi-Single "Goodnight Tonight" seinerzeit zum Standardrepertoire eines jeden DJs. Dass sich dieser Song auf einem Soloalbum als Bonus-Track wiederfindet, ist nicht ganz unpassend, denn immerhin war die erste Fassung ein Alleingang von McCartney. Erst später führten diverse Overdubs dazu, dass man "Goodnight Tonight" mit Fug und Recht als Wings-Nummer bezeichnenn kann. Das Video zu "Goodnight Tonight" sorgte seinerzeit für Furore, zeigte es doch die Wings ganz im Stil der Zwanziger Jahre mit Schmalzlocke und feinem Zwirn. Das hatte nun wirklich nur noch sehr entfernt mit dem "Pilzkopf Paul" zu tun.
Am Ende der Aufnahmen vom Sommer 1979 hatte Paul McCartney mit 18 Songs genug Material beisammen, um theoretisch ein Doppelalbum füllen zu können. Es war sicher keine dumme Entscheidung, es bei einer Einzel-LP zu belassen, denn sogar diese ist bis auf sehr wenige Ausnahmen im Prinzip eines Ex-Beatles unwürdig. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass diese Songsammlung ursprünglich nur für McCartneys privaten Gebrauch gedacht war. Gleichwohl hätte man bei der Wahl eines guten Produzenten und einer ernsthafteren Herangehensweise künstlerisch sicherlich erfolgreicher sein können. Wie auch immer, in Sammlerkreisen kursiert das (illegale) "Lost McCartney Album", das alle Songs enthält, die damals aufgenommen wurden. Die Unterschiede bestehen darin, dass diverse Titel hier ungekürzt vertreten sind ("Front Parlour", "Frozen Jap", "Check My Machine" und "Coming Up") und einige gar unveröffentlicht: "All You Horseriders", "Blue Sway", "Mr. H. Atom", "You Know I'll Get You Baby" und "Bogey Wobble" (wie "Bogey Music" von Raymond Briggs' "Fungus the Bogeyman" inspiriert). Realistisch betrachtet ist es aber keiner dieser Songs wert, näher besprochen zu werden.
Paul McCartney hat es wohl nur dem immensen Erfolg von "Coming Up" und seinem Namen zu verdanken, dass das Album "McCartney II" sehr erfolgreich wurde: Platz 1 in England und Nummer 3 in den USA.
Quelle:EX Beatles
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Album des Monats
Samstag, Mai 15, 2010
Wasser-Der Film 1985 Premiere am 4.April 1985 nur in Australien
Der Film wurde von George Harrison's Filmfirma Handmade Films produziert.
Teile der Filmusik u.a. ebenfalls von George Harrison.
Teile der Filmusik u.a. ebenfalls von George Harrison.
Im Film selbst ist er neben Kollege Ringo Starr und Eric Clapton beim Konzert mit dem Song "Freedom"zu sehen.
Die Story:
Reggae, Rum und regelmäßig ein Joint: Die Amtsgeschäfte auf der kleinen Karibik-Insel Cascara lassen den dortigen Gouverneur(Michael Caine) viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Das ändert sich schlagartig, als bei einer Ölbohrung eine Quelle entdeckt wird, aus der reinstes Mineralwasser sprudelt. Um das kühle Nass streiten sich plötzlich die verschiedensten Interessengruppen und die verschlafene Insel wird zum Tummelplatz von US Marines, britischen Soldaten, französischen Fremdenlegionären und sogar kubanischen Revolutionären. Der Gouverneur sieht sein ruhiges Leben in Gefahr und beschließt zu handeln...
Als DVD Film
Reggae, Rum und regelmäßig ein Joint: Die Amtsgeschäfte auf der kleinen Karibik-Insel Cascara lassen den dortigen Gouverneur(Michael Caine) viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Das ändert sich schlagartig, als bei einer Ölbohrung eine Quelle entdeckt wird, aus der reinstes Mineralwasser sprudelt. Um das kühle Nass streiten sich plötzlich die verschiedensten Interessengruppen und die verschlafene Insel wird zum Tummelplatz von US Marines, britischen Soldaten, französischen Fremdenlegionären und sogar kubanischen Revolutionären. Der Gouverneur sieht sein ruhiges Leben in Gefahr und beschließt zu handeln...
Als DVD Film
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Kino Premieren
Freitag, Mai 14, 2010
Photo of the Day-1965 Grammy für die Beatles
Am 28.April 1965 überreichte Peter Sellers den Beatles ihre Grammys(1964, Best New Artist--The Beatles
1964, Best Performance By A Vocal Group --The Beatles (George Martin, producer) , "A Hard Day's Night") ,die Beatles drehten gerade in den Twickenham Studios Szenen für den Film "Help!".
1964, Best Performance By A Vocal Group --The Beatles (George Martin, producer) , "A Hard Day's Night") ,die Beatles drehten gerade in den Twickenham Studios Szenen für den Film "Help!".
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Band History
Donnerstag, Mai 13, 2010
Mary McCartney bringt im Oktober /November ersten Fotoband raus
Das Buch mit dem Titel "From Where I Stand (Dort wo Ich stehe),"erscheint bei Thames & Hudson Ltd unter Mitarbeit der Sängerin Chrissie Hyde und dem Designer Peter Blake (selbiger machte 1967 das Pepper Cover).
Das Buch hat über 190 Seiten davon über 170 Abbildungen in Farbe und Schwarz/Weiß.
Es werden unter Anderem Bilder ihrer Familie und Freunde zusehen sein,und diverser Stars u.a Kate Moss,Helen Mirren und Dennis Hopper.
Foto:Mary McCartney
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Paul +Kinder+ News
Seltene Beatles-Aufnahmen werden versteigert
The Beatles-Aufnahmen, die während einer Pressekonferenz 1966 entstanden sind, kommen unter den Hammer. Auf dem Band ist unter anderem zu hören, wie John Lennon von Journalisten wegen seines „Beatles sind berühmter als Jesus“-Statements in die Mangel genommen wird. 40 Jahre lang lag das Tape unentdeckt in einer Schublade und wird nun am 13. Juni (10) bei einer Aktion von Bonhams & Butterfields angeboten. Wer Interesse an 14 Minuten Beatles-Interview hat, kann schon mal anfangen zu sparen. Es wird erwartet, dass die Aufnahme zwischen 20.000 Dollar und 25.000 Dollar einbringt.
Quelle:WENN Photo:Press
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Beatles News
Montag, Mai 10, 2010
Mai 2010-Erinnerungen an John Lennon und die Beatles
Aufgenommen im Januar 1975 John Lennon Backing Vocal und Guitar.
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Band History
Samstag, Mai 08, 2010
1970-Das Ende der Beatles mit Let It Be erschienen am 8.Mai
In England erschienen am 8.Mai 1970 mit Buch zum Film Photos von Ethan Russell und in den USA ohne Buch am 6.November 1970.
Die Meisten Aufnahmen des Albums was den Namen Get Back tragen sollte ,wurden vor Abbey Road eingespielt.
Und es waren 3 Produzenten involviert George Martin,Glyn Johns und Phil Spector letzterer macht dann das Rennen,der vorher noch nie mit der Band zusammen gearbeitet hatte.
Paul McCartney war mit der Art, wie Spector das Album bearbeitete, nicht einverstanden. Ihm erschienen einige Titel zu sehr von Spectors Orchesterbegeisterung überladen.
Ohne eine klare Vorstellung über das Projekt zu haben, fanden sich die Beatles am 2. Januar 1969 in den „Twickenham Film Studios“ ein, um Stücke für einen eventuellen Live-Auftritt zu proben. Für die Tonaufnahmen war Glyn Johns verantwortlich. George Martin hatte nach den Problemen bei den Aufnahmen für das Doppelalbum keine Lust, sich den Streitereien erneut auszusetzen. Da beschlossen worden war, die Arbeiten filmisch zu dokumentieren, wurde Michael Lindsay-Hogg als Regisseur engagiert.
Die Spannungen innerhalb der Gruppe hielten allerdings an und erreichten einen Höhepunkt, als George Harrison nach wiederholten Meinungsverschiedenheiten mit John Lennon und Paul McCartney am 10. Januar 1969 seinen Abschied von den Beatles erklärte und vorübergehend seine Mitarbeit am Projekt beendete. Harrison kehrte nach einigen Tagen zurück, aber die Idee einer Live-Fernsehshow wurde aufgegeben und stattdessen beschlossen, einen Dokumentarfilm über die Entstehung des neuen Beatles-Albums zu drehen. Die letzten Aufnahmen in Twickenham fanden am 16. Januar 1969 statt. Am 20. Januar 1969 zogen die Beatles in ihr eigenes Studio im Keller des Apple-Büros in der Londoner Savile Row um. Zwei Tage später begannen dort die ersten Sessions.
Die Stimmung bei den Aufnahmen besserte sich. Zum einen, weil die Beatles sich im eigenen Studio wohler fühlten als in der unpersönlichen Umgebung des Filmstudios, zum anderen, weil Billy Preston auf Einladung Harrisons zur Gruppe stieß. Durch seine Anwesenheit bemühten sich die Beatles um einen freundlicheren Umgang miteinander. Bis zum Ende des Monats entstanden zahlreiche Aufnahmen – die meisten allerdings wenig strukturiert – in spontanen Jamsessions. Die Gruppe spielte dabei neben einigen neuen eigenen Stücken viele Coverversionen aus der Rock-’n’-Roll-Ära.
Die abschließenden Aufnahmen fanden am 30. und 31. Januar 1969 statt. Am 30. Januar begab sich die Gruppe – unterstützt von Billy Preston am Keyboard – auf das Dach des Apple-Gebäudes und spielte dort ihr letztes Live-Konzert. Gespielt wurden die Stücke Get Back, Don’t Let Me Down, I’ve Got a Feeling, One After 909(welches bereits 1963 schon aufgenommen wurde,aber nie veröffentlicht) und Dig a Pony, einige davon mehrfach. Am folgenden Tag wurden die Lieder aufgenommen, die für den Auftritt auf dem Dach nicht geeignet waren. Es handelte sich dabei um das akustische Gitarrenstück Two of Us und die Klavierstücke The Long and Winding Road und Let It Be.
Anfang März 1969 übertrugen Lennon und McCartney Glyn Johns die Aufgabe, sich um die Fertigstellung des Albums zu kümmern. Johns stand vor dem Problem, aus den zahlreichen Stunden aufgenommener Sessions – viele davon chaotisch und wenig inspiriert – genügend Material zu finden, das für eine Veröffentlichung geeignet war. Johns erarbeitete mehrere Versionen, wobei er darum bemüht war, die Aufnahmen möglichst natürlich und „unbehandelt“ klingen zu lassen.
Ende Mai 1969 hatte Johns seine erste Version erstellt. Die LP sollte folgende Stücke enthalten:
Get Back – erste Fassung
Seite 1
1.The One After 909
2.Rocker
3.Save the Last Dance for Me
4.Don’t Let Me Down
5.Dig a Pony
6.I’ve Got a Feeling
7.Get Back
Seite 2
1.For You Blue
2.Teddy Boy
3.Two of Us
4.Maggie Mae
5.Dig It
6.Let It Be
7.The Long and Winding Road
8.Get Back (Reprise)
Das Album wurde in dieser Form allerdings nicht veröffentlicht.
Im Verlauf des Jahres 1969 hatte Regisseur Michael Lindsay-Hogg eine Rohfassung des die Aufnahmen dokumentierenden Films Let It Be fertig gestellt. Im Dezember 1969 wurde Glyn Johns beauftragt, eine neue Version des Albums als Soundtrack zu erstellen, der zum Songmaterial des Films passen sollte. Daher trafen sich Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr am 3. und 4. Januar 1970 ein letztes Mal gemeinsam in den Abbey Road Studios, um ergänzende Aufnahmen für den Soundtrack zum Film aufzunehmen. Am 3. Januar wurde die Harrison-Komposition I Me Mine aufgenommen. Dies war notwendig geworden, da das Lied während der Proben gefilmt und im fertigen Film zu sehen sein würde. Es gab allerdings keine komplette Aufnahme des Stücks, da die Gruppe es im weiteren Verlauf des Projekt nicht ausgearbeitet hatte. Am 4. Januar 1970 wurden einige Overdubs für das Lied Let It Be aufgenommen. Für den ebenfalls im Film enthaltenen Song Across the Universe griff Johns auf älteres Aufnahmematerial aus dem Jahr 1968 zurück, da die Aufnahmen während der Sessions unbefriedigend waren. Die McCartney-Komposition Teddy Boy war nicht mehr enthalten, weil McCartney das Stück auf seinem Soloalbum veröffentlichen wollte. Der Titel kommt auch nicht im Film vor.
Am 5. Januar 1970 hatte Glyn Johns eine neue Fassung des Albums erstellt. Die LP sollte nun folgende Stücke umfassen:
Get Back – zweite Fassung
Seite 1
1.The One After 909
2.Rocker
3.Save the Last Dance for Me
4.Don’t Let Me Down
5.Dig a Pony
6.I’ve Got a Feeling
7.Get Back
8.Let It Be
Seite 2
1.For You Blue
2.Two of Us
3.Maggie Mae
4.Dig It
5.The Long and Winding Road
6.I Me Mine
7.Across the Universe
8.Get Back (Reprise)
Auch diese Version konnte die Beatles nicht überzeugen und blieb unveröffentlicht.
Im März 1970 erhielt Phil Spector den Auftrag, das Album endlich fertigzustellen. Er begann am 23. März 1970 mit der Auswahl der Titel und deren Neuabmischung in den Abbey Road Studios. Am 2. April 1970 schloss er die Arbeiten mit einem Remix des Lieds I Me Mine ab. Zu seinen umstrittensten Veränderungen gehören die orchestralen und choralen Teile, die er den Stücken Across the Universe und The Long and Winding Road hinzufügte. Spector lässt seine Version mit einem von Lennons absurden Wortspielen eröffnen: „I Dig a Pygmy by Charles Hawtrey and the Deaf Aids! Phase One, in which Doris gets her oats!“. Lennon kündigt hier in Anlehnung an seine Eigenkomposition Dig a Pony den Song I dig a pygmy (Ich vergrabe einen Pygmäen) an, der von der imaginären Band Charles Hawtrey and the Deaf Aids vorgetragen werden soll. Charles Hawtrey war ein britischer Schauspieler und Komiker. Deaf Aid bedeutet übersetzt Hörgerät, so dass es sich bei der angekündigten Band um Charles Hawtrey und die Hörgeräte handelt, die nun den ersten Teil (Phase one) des Liedes spielen werden, in dem Doris ihren Hafer erhält (in which Doris gets her oats).
Im März 1970 erhielt Phil Spector den Auftrag, das Album endlich fertigzustellen. Er begann am 23. März 1970 mit der Auswahl der Titel und deren Neuabmischung in den Abbey Road Studios. Am 2. April 1970 schloss er die Arbeiten mit einem Remix des Lieds I Me Mine ab. Zu seinen umstrittensten Veränderungen gehören die orchestralen und choralen Teile, die er den Stücken Across the Universe und The Long and Winding Road hinzufügte. Spector lässt seine Version mit einem von Lennons absurden Wortspielen eröffnen: „I Dig a Pygmy by Charles Hawtrey and the Deaf Aids! Phase One, in which Doris gets her oats!“. Lennon kündigt hier in Anlehnung an seine Eigenkomposition Dig a Pony den Song I dig a pygmy (Ich vergrabe einen Pygmäen) an, der von der imaginären Band Charles Hawtrey and the Deaf Aids vorgetragen werden soll. Charles Hawtrey war ein britischer Schauspieler und Komiker. Deaf Aid bedeutet übersetzt Hörgerät, so dass es sich bei der angekündigten Band um Charles Hawtrey und die Hörgeräte handelt, die nun den ersten Teil (Phase one) des Liedes spielen werden, in dem Doris ihren Hafer erhält (in which Doris gets her oats).
Let It Be Endfassung
1.Two of Us (Lennon/McCartney)
2.Dig a Pony (Lennon/McCartney)
3.Across the Universe (Lennon/McCartney)
4.I Me Mine (Harrison)
5.Dig It (Lennon-McCartney-Harrison/Starkey)
6.Let It Be (Lennon/McCartney)(Keybord Billy Preston)
7.Maggie Mae (Traditional)
8.I’ve Got a Feeling (Lennon/McCartney)
9.One After 909 (Lennon/McCartney)
10.The Long and Winding Road (Lennon/McCartney)
11.For You Blue (Harrison)
12.Get Back (Lennon/McCartney)(Keyboard:Billy Preston)
Für das Cover war ursprünglich geplant, das Motiv des ersten Albums Please Please Me nachzustellen. Als Fotograf wurde Angus McBean engagiert, der die Beatles bereits 1963 fotografiert hatte und posiert wurde an gleicher Stelle des EMI-Bürogebäudes in London. Das Foto wurde zwar nicht für das Album Let It Be verwendet, diente aber als Coverbild der Zusammenstellung The Beatles 1967–1970.
Quelle:Wikipedia
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Album des Monats
Freitag, Mai 07, 2010
Liam Gallagher plant Beatles-Film
Äußerlich könnte es ja schon hinhauen: Liam Gallagher sieht mit seiner Frisur und seiner Brille John Lennon ziemlich ähnlich. Jetzt will Gallagher die Take-Klappe in die Hand nehmen und einen Spielfilm über die Beatles drehen.
Liam Gallagher will zusätzlich zu seiner Karriere als Rockmusiker nun unter die Filmemacher gehen. Wie ein britisches Musikmagazin berichtete, plant er einen Spielfilm über seine großen Vorbilder, die Beatles. Thematisch interessieren den ehemaligen Oasis-Frontmann dabei weniger die großen erfolgreichen Jahre der britischen Kultband, sondern viel mehr ihre letzten Jahre und ihr Auseinandergehen 1970, als Drogenrausch und Exzesse zum Aus der vier Liverpooler Musiker führten. Sir Paul McCartney, Ringo Starr, John Lennon und George Harrison Gallagher sah sich und seine Band Oasis sowieso in musikalischer Tradition zu den Beatles. Kürzlich hat er sich die Verfilmungsrechte an den Aufzeichnungen Richard Dilellos gesichert, dem ehemaligen Pressesprechers des Plattenlabels der Beatles. Auf diesen Erzählungen soll der Film aufbauen.
Quelle:Moviepilot Photo:Press
Paul McCartney Don't Bother Me,Please....
Der britische Musiker Paul McCartney steht ständig unter Beobachtung. Wo immer er auftaucht, wird er von Fans angesprochen und muss Autogramme geben. Das macht er auch meistens, doch wenn er im Baumarkt ist, möchte er einfach mal in Ruhe gelassen werden.
Paul McCartney nimmt sich Rechte gegenüber seinen Fans raus. „Ich sage dann: ´Es tut mir wirklich leid, ich kaufe gerade ein, und Sie wissen ja auch, wie Kerle beim Shoppen sind – nicht sehr gut. Ich suche gerade Nägel von acht Zentimetern Länge, und ich werde sie nicht finden, wenn ich mit Ihnen plaudere und fotografiert werde´“, zitiert die „Sun“ den 67-Jährigen. Die meisten Leute verstünden seine Position und ließen ihn nach dem freundlichen Nein auch in Ruhe, führte der Ex-Beatle im Interview mit Radio 4 aus. „Ich bin endlich erwachsen geworden und dabei ist mir bewusstgeworden, dass auch ich Rechte habe“, so McCartney.
Wo er auch geht und steht - überall wird Paul McCartney erkannt. Doch jetzt hat der ehemalige "Beatle" neue Regeln aufgestellt, um sein Privatleben zu schützen
. Gegenüber der BBC sagte er: "Ruhm kann auch ziemlich nervig sein. Aber ich habe jetzt Regeln. Ich bin endlich erwachsen geworden und habe erkannt, dass ich Rechte habe. Wenn Leute im Restaurant zu mir kommen und fragen, 'Kann ich ein Autogramm haben?', dann sage ich, 'Es tut mir wirklich leid, aber das mache ich nicht, während ich esse. Ich hoffe, Sie verstehen das. Ich schüttle Ihnen aber gerne die Hand und unterhalte mich mit Ihnen.' Die meisten Menschen, 99,9 Prozent von ihnen, sind sehr verständnisvoll, denn sie wissen, was Privatsphäre ist." Paul McCartney hat kein gutes Gefühl - und zwar dabei, dass junge Stars heutzutage einen unglaublichen Ruhm genießen.
Quelle:Focus online/Poplexikon, Photo:Press
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Paul News
Sonntag, Mai 02, 2010
Paul McCartney machen kleine Auftritte nervös
Quelle:news-adhoc.com
Der britische Sänger und Songwriter Paul McCartney hat zugegeben, dass ihn Auftritte vor einer kleineren Menschenmenge nervös machen. Vor vielen Leuten auf Festivals aufzutreten sei dagegen kein Problem, sagte der Musiker in einem Interview mit dem Radiosender “Absolute Radio”. Beispielsweise bei kleineren Wohltätigkeitsfeiern wisse man nie, wer da im Zuschauerraum sitze und ob das Publikum die Musikrichtung überhaupt mag, so der Künstler weiter. Paul McCartney erlangte weltweiten Ruhm als Bassist und Sänger der Beatles und gilt als einer der erfolgreichsten Songwriter in der Popgeschichte. Bereits in den 1970er Jahren startete er eine erfolgreiche Solokarriere.
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