Dienstag, April 25, 2017

Donnerstag, April 13, 2017

55 Jahre Starclub Hamburg eröffnet am 13 April 1962 geschlossen July 1969-1987 entgültig nach Brand zerstört.

STAR CLUB HAMBURG"
(c) Siegfried Loch / K&K
Hamburg, 60er Jahre

Der Club wurde am 13.April 1962 in Hamburg St.Pauli,Große Freiheit 39 eröffnet.

Vor der Gründung des Star-Club befand sich an dieser Adresse das von Manfred Weissleder

betriebene Stern-Kino. Auf Vorschlag von Horst Fascher wurde dieses zu einem Musikclub umgestaltet. Die Räume des Kinos einschließlich Eingang und Balkon wurden nur wenig umgebaut. Das Gebäude stand direkt neben dem Grundstück der barocken St.-Josephs-Kirche.
Betrieben wurde der Star-Club von Manfred Weissleder, erster Geschäftsführer war Horst Fascher. In der siebenjährigen Zeit seines Bestehens – geschlossen wurde er am 31. Dezember 1969 – gastierten viele bekannte Größen der Rockmusik im Star-Club. Nachher zog hier dann das sehr freizügige Nachtlokal Salambo ein. Das Gebäude, das anschließend lange Zeit brach lag, wurde schließlich 1987 nach einem Brand abgerissen.
Weltweite Berühmtheit erhielt der Star-Club allerdings durch die Gastspiele der Beatles, die dreimal im Club gastierten:

Das erste siebenwöchige Gastspiel begann am 13. April 1962 und endete am 31. Mai 1962. Vom 1. bis zum 14. November 1962 gaben sie 28 Konzerte ihres zweiten Gastspiels. Das dritte Gastspiel dauerte vom 18. Dezember bis zum 31. Dezember 1962.(Vom letzten Gastspiel existieren Tonaufnahmen die 1977 veröffentlicht wurden jedoch von den Beatles Mitglieder Harrison und McCartney per Gerichtsbeschluss gestoppt wurden und heute nur noch als Bootlegs existieren).
Günter Zint, der zwischen 1964 und 1969 auch als Fotograf im Club arbeitete, und sein St.-Pauli-Museum haben einen Gedenkstein auf dem früheren Star-Club-Gelände aufstellen lassen. Dieser Stein enthält zwei Fehler: The Who sind nie im Star-Club aufgetreten, sie waren aber als Gäste im Club und der übereifrige Steinmetz hat bei der Gestaltung des Steines auch seine Lieblingsgruppe mit eingraviert, und Jimi Hendrix wird auf der Stelle als „Jimmy Hendrix“ aufgeführt. Diese beiden Fehler wurden mittlerweile jedoch verbessert. So ist Jimi Hendrix nun in der richtigen Schreibweise vorzufinden und anstatt The Who wurden The Rivets verewigt.(Wikipedia Deutsch)

Montag, April 10, 2017

Stuart Sutcliffe zum 55 Todestag am 10.April 1962


Stuart Fergusson Victor Sutcliffe
* 23. Juni 1940 in Edinburgh, Schottland;
 † 10. April 1962 in Hamburg
 Mitglied der Beatles von 1960 bis 1961  und Maler, dessen Stil sich am abstrakten Expressionismus orientierte.

 Er trat der Band wegen seiner Freundschaft zu John Lennon bei, den er auf dem Liverpooler „College of Art“ kennengelernt hatte. Lennon überzeugte ihn, von einem Teil des Geldes, das er durch den Verkauf eines seiner Bilder bei einer Ausstellung von John Moores in Liverpool verdiente, einen E-Bass des Typs Höfner 500/5 zu kaufen.

Sutcliffe fühlte sich wegen seiner beschränkten musikalischen Fähigkeiten nicht sehr wohl auf der Bühne. Sein Höhepunkt bei jedem Auftritt war es, das Lied Love Me Tender zu singen. Er verließ die Beatles im Mai 1961 noch vor ihrem Durchbruch. Schon bei den Aufnahmen mit Tony Sheridan (My Bonnie) im Juni 1961 war er nicht mehr dabei. Paul McCartney, erst einer von drei Gitarristen, löste Sutcliffe am Bass ab. a McCartney zu jenem Zeitpunkt keinen eigenen Bass hatte, überließ Sutcliffe ihm seinen. Da McCartney Linkshänder ist und Sutcliffe versprechen musste, den Bass nicht umzuspannen, spielte er den Bass quasi „saitenverkehrt“.

Sutcliffe beschloss, in Hamburg bei seiner Freundin Astrid Kirchherr zu bleiben und konzentrierte sich fortan auf sein Studium, für das er vom Senat der Stadt Hamburg mit einem kleinen Stipendium unterstützt wurde. Kurz vor seinem Tod trat er noch mit der Hamburger Band „The Bats“ einige Male in Hamburg auf.

Als Maler zeigte er schon in frühen Jahren beachtliches Talent. Die wenigen noch existierenden Werke zeigen sowohl Einflüsse von englischen und europäischen abstrakten Künstlern als auch die der amerikanischen Bewegung des abstrakten Expressionismus. Seine eher figürlichen Werke erinnern stark an die Kitchen Sink School, und insbesondere an John Bratby. Seine späteren Werke lassen sich wegen des gefühlvolleren Stils eher mit John Hoyland und Nicolas de Staël vergleichen.

Sutcliffes Zeit bei den Beatles und seine Beziehungen zu Kirchherr und Lennon sind Thema des Spielfilms Backbeat.
Durch die Beteiligung an einigen Aufnahmen, die auf der CD Anthology 1 veröffentlicht wurden, erhielt seine Familie einen hohen Millionenbetrag.

Am 10. April 1962 starb Sutcliffe im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus an einer Hirnblutung. Astrid Kirchherr saß neben ihm, als er starb.


Sutcliffes jüngere Schwester Pauline veröffentlichte 2001 ein Buch mit ihren Memoiren, in der sie die Theorie vertrat, John Lennon sei am Tod ihres Bruders schuld, da die beiden in Hamburg eine Auseinandersetzung hatten, bei der Lennon Sutcliffe gegen den Kopf getreten haben soll.
 Andere Quellen führen Sutcliffes Tod auf eine Kopfverletzung zurück, die dieser bei einer Schlägerei nach einem Beatles-Konzert im Januar 1961 in der Liverpooler „Lathom Hall“ erlitt und bei der Lennon und Pete Best ihn aus den Händen der angreifenden Schläger befreiten. Sutcliffe wurde hierbei am Kopf verletzt, Lennon brach sich den kleinen Finger. Sutcliffe lehnte damals jede Untersuchung ab und ging erst in Deutschland zum Arzt, als die Kopfschmerzen unerträglich wurden.
 Nach Aussage von Kirchherr litt Sutcliffe an einer seltenen Krankheit, die sein Gehirn wachsen ließ. Das führte zu den Schmerzen, zeitweiser Erblindung und letztlich zu seinem Tod.
Bereits vor seinem Tode war er mehrmals zusammengebrochen.

entnommen der Wikipedia(Deutschland) Photos:Astrid Kirchherr/Others