Freitag, August 05, 2016

Vor 50 Jahren erschien das 7 Studio Album der Beatles UK am 5.August 1966


Album Cover stammt von Klaus Voorman der dafür 1967 einen Grammy bekam.

Good Times Ausgabe August/September 2016

PETE SHOTTON GIBT AN, DAß DAS COVER FÜR DIESES ALBUM IN DEM HAUS VON JOHN LENNON IN KENWOOD ERSTELLT WURDE: „JOHN, PAUL UND ICH WIDMETEN EINEN GANZEN ABEND DER SACHE, IN UNZÄHLIGEN ZEITUNGSBERICHTEN UND MAGAZINEN BILDER DER BEATLES ZU SICHTEN UND DABEI DIE GESICHTER HERAUS ZU SCHNEIDEN UND SIE ALLE ZUSAMMEN ZU KLEBEN. UNSERE HANDARBEIT WURDE DANN ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT MIT EINER ZEICHNUNG DER BEATLES VON KLAUS VOORMAN KOMBINIERT.“ SHOTTON; ROAD GIBT AN, DAß DAS COVER SOWOHL VON VOORMAN DESIGNED ALS AUCH GEZEICHNET WURDE. KLAUS VOORMAN UND DIE BEATLES WAREN FREUNDE SEIT DEN ANFANGSTAGEN IN HAMBURG. VOORMAN SPIELTE SPÄTER BEI EINIGEN BEATLES-SOLO ALBEN BASS. ROAD NEBEN SEHR VIELEN ANDEREN POSEN, SIEHT MAN JOHN LENNON AUF DEM COVER, ÜBER DEM OHR DES GROß GEMALTEN GESICHTES VON IHM, IN EINER RÜSTUNG. ER HATTE DIESE RÜSTUNG GEKAUFT UND ER NANNTE SIE „SIDNEY“. DIESE RÜSTUNG STAND IN DER HALLE SEINES HAUSES.



DAS ALBUM SOLLTE URSPRÜNGLICH ABRACADABRA HEIßEN, DOCH WAR DIESER NAME SCHON FÜR EIN ALBUM EINER ANDEREN BAND BENUTZT WORDEN. ROAD, B-LISTS ES GAB JEDOCH AUCH NOCH WEITERE TITEL, WELCHE VON DEN BEATLES IN DIE NÄHERE AUSWAHL GEKOMMEN WAREN: BEATLES ON SAFARI, BUBBLE AND SQUEAK, FREE WHEELIN´ BEATLES UND MAGIC CIRCLES. B-LISTS DAS ALBUM WURDE EIN PAAR TAGE VOR DEM BEGINN DER LETZTEN BEATLES TOUR VERÖFFENTLICHT. ES WURDEN WÄHREND DIESER TOUR JEDOCH KEINE SONGS VON DIESEM ALBUM GESPIELT.

Die Aufnahmen fanden zwischen April und Juni 1966 statt.


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Die US-amerikanische Version von Revolver enthält nur elf Lieder, da drei Titel von dem britischen Original (I’m Only Sleeping, And Your Bird Can Sing und Doctor Robert) bereits auf dem US-amerikanischen Album Yesterday and Today veröffentlicht worden waren.

DAS SONGWRITING DER BEATLES UND GLEICHZEITIG DEREN GEBRAUCH DES STUDIO EQUIPMENTS ERREICHTE MIT REVOLVER EINEN NEUEN HÖHEPUNKT. VIELE LEUTE SPRECHEN BEI DIESEM ALBUM VON DEM BESTEN BEATLES ALBUM ÜBERHAUPT, WAS DIE QUALITÄT DER SONGS BETRIFFT. DAS KONTINUIERLICHE WACHSTUM DER BEATLES IM STUDIO WUCHS WÄHREND DER AUFNAHMEN ZU DIESEM ALBUM WEITER SPRUNGARTIG AN. SO ZEICHNETEN SICH DIE AUFNAHMEN DURCH INSTRUMENTE WIE TABLA ODER DIE SITAR AUS. DANEBEN GAB ES AUFNAHMESCHLEIFEN, INSTRUMENTE WELCHE RÜCKWÄRTS GESPIELT WURDEN, BLECHBLAS-FORMATIONEN UND UNTERSEEBOOT SOUND EFFEKTE. UM ALL DIES NOCH ZU ÜBERBIETEN, HATTEN DIE SONGS TEXTE, WELCHE SEHR KULTIVIERT UND AUF DER ANDEREN SEITE SEHR OBSKUR WAREN. MEHR ALS DIE TEXTE VORHER WELCHE DIE BEATLES GESCHRIEBEN HATTEN. REVOLVER IST WAHRHAFT EIN POP ALBUM DER EXTRAKLASSE. GLEICHZEITIG SETZTE ES DAS FUNDAMENT FÜR NOCH BEEINDRUCKENDERE SONGS WIE Z.B. „PENNY LANE“ ODER „STRAWBERRY FIELDS FOREVER“. NICHT ZU VERGESSEN NATÜRLICH AUCH DEM NACHFOLGEALBUM SGT. PEPPER´S LONELY HEARTS CLUB BAND.     

Taxman (Harrison)
Eleanor Rigby (Lennon/McCartney)
Love You To (Harrison)
Here, There and Everywhere (Lennon/McCartney)
Yellow Submarine (Lennon/McCartney)
She Said She Said (Lennon/McCartney)
Good Day Sunshine (Lennon/McCartney)
For No One (Lennon/McCartney)
I Want to Tell You (Harrison)
Got to Get You Into My Life (Lennon/McCartney)
Tomorrow Never Knows (Lennon/McCartney)
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Taxman (Harrison)
In diesem Stück setzt sich George Harrison mit der englischen Besteuerungspolitik auseinander, so werden namentlich der damalige Harold Wilson sowie der spätere britische Premierminister Edward Heath als Steuereintreiber tituliert (“Ha ha, Mr. Wilson, ha ha, Mr. Heath…”)



Eleanor Rigby (Lennon/McCartney)
Bei den Aufnahmen zu Eleanor Rigby spielte keiner der Beatles ein Instrument. Ihr Produzent George Martin schrieb für dieses Lied ein Arrangement für ein Streicher-Oktett, dazu sang Paul McCartney.


I’m Only Sleeping (Lennon/McCartney)
Nach Aussage von George Harrison ist dies das erste Stück, bei denen die Beatles rückwärts abgespielte Instrumente, hier beim Gitarrensolo, verwendeten. Zuerst wurde das Solo komponiert wie es klingen sollte, dann von hinten eingespielt, um es wiederum rückwärts abgespielt in das Stück einbauen zu können. Geschrieben und gesungen wurde das Stück von John Lennon.


Love You To (Harrison)
Speziell für dieses Stück holte man den indischen Tablaspieler Anil Bhagwat ins Studio. Harrison spielte das Sitarsolo am Anfang des Stücks.


Here, There and Everywhere (Lennon/McCartney)
Dieses von McCartneys komponierte Liebeslied entstand an John Lennons Pool. McCartney versuchte bei dem Text, die Strophen mit den Worten „here“, „there“ und „everywhere“ beginnen zu lassen. Das Intro (“To lead a better life…”) nimmt die harmonischen Wechsel des Lieds vorweg. Das Stück gehört zu McCartneys Lieblingsstücken.Auch Lennon nannte es in seinem Interview mit dem Magazin Playboy als eines seiner Favoriten.


Yellow Submarine (Lennon/McCartney)
Dieses Lied wurde wie die meisten seiner Gesangsnummern speziell für Ringo Starr geschrieben. Später wurde um das imaginäre gelbe U-Boot die Geschichte für den Film Yellow Submarine erfunden.


She Said She Said (Lennon/McCartney)
In diesem Lied setzt sich Lennon mit einer LSD-Erfahrung auseinander. Angeregt wurde er zum Text des Stücks von einem Gespräch mit Peter Fonda, der – unter dem Einfluss von LSD – davon sprach “I know what it’s like to be dead…”, so Lennon in seinem Interview im Musikmagazin Rolling Stone 1970. Als letztes Stück für Revolver wurde She Said She Said innerhalb von sechs Stunden am letzten Tag der Sessions aufgenommen. Da Paul McCartney nach einem Streit mit den anderen Beatles das Studio vorzeitig verlassen hatte, musste George Harrison den Basspart einspielen.


Good Day Sunshine (Lennon/McCartney)
Inspiriert von dem Lied Daydream der Gruppe Lovin’ Spoonful schrieb Paul McCartney dieses unbeschwerte Stück in John Lennons Villa in Kenwood.


And Your Bird Can Sing (Lennon/McCartney)
Auffälligstes Merkmal dieses von Lennon komponierten Stücks sind die zweistimmigen Gitarrenläufe, eingespielt von Harrison und McCartney. John Lennon bezeichnete seine Komposition 1980 im Playboy-Interview als „Abfallprodukt“.


For No One (Lennon/McCartney)
Die intensivere Arbeit an ihrer Musik und die Suche nach neuen Arrangements und einsetzbaren Instrumenten führte bei dieser McCartney-Komposition dazu, dass man eigens den Hornisten Alan Civil engagierte, um das kurze Hornsolo einzuspielen. Ansonsten wirkten hier nur zwei der Beatles: Paul McCartney mit seinem Gesang, Keyboard und Bass und Ringo Starr mit Percussions.


Doctor Robert (Lennon/McCartney)
Diesen Doctor Robert gab es wirklich. Dr. Robert Freymann praktizierte in New York. In dem Lied geht es um einen Arzt, der prominente Personen mit Drogen versorgt, wann immer diese bei ihm danach fragen.


I Want to Tell You (Harrison)
George Harrisons drittes Stück auf Revolver. Wie viele von Harrisons Liedern hatte I Want to Tell You lange Zeit keinen Titel und wurde so unter dem Arbeitstitel „Laxton’s Superb“ (eine Apfelsorte) aufgenommen.


Got to Get You Into My Life (Lennon/McCartney)
Bei diesem Stück hatte McCartney den Sound der Motown-Platten aus den USA im Kopf, daher wird hier eine Bläsergruppe eingesetzt. Genau wie bei mehreren anderen Kompositionen McCartneys werden hier die Akkorde staccato auf die Beats gespielt. In Barry Miles Biografie Paul McCartney: Many Years from Now äußert sich McCartney zum Inhalt des Textes so: „Got to Get You into My Life war ein Song, den ich schrieb, als ich zum erstenmal mit Marihuana Bekanntschaft gemacht hatte. […] er ist nicht über eine Person, er ist wirklich über Gras.“


Tomorrow Never Knows (Lennon/McCartney)
Der Titel geht – wie bei A Hard Day’s Night – auf einen Ausspruch Starrs zurück, der John Lennon im Gedächtnis geblieben war. Ursprünglicher Titel dieses Stücks war „The Void“. Letzteres bezieht sich textlich auf Timothy Leary, der eine Erweiterung des Bewusstseins durch Drogen propagierte. Lennon nahm zu dieser Zeit LSD und war durch Leary beeinflusst. Bemerkenswert ist, dass dieses Lied als erstes während der Aufnahmesessions für das Album Revolver aufgenommen wurde. Mithilfe von Bandschleifen, die zufällig abgemischt wurden, erzielte man die damals revolutionären Toneffekte.

(Orginal Source Wikipedia Deutsch uns Markus de Boer)