Sonntag, März 08, 2009

Erster Blick ins Beatles-Museum



Von MARCUS BENSEMANN und RONALD SAWATZKI(Photos)



Hamburg und die Beatles, da steckt so viel Geschichte drin!


Das Interesse an den legendären Pilzköpfen ist auch fast 39 Jahre nach dem Aus riesig. In der Erlebniswelt „Beatlemania“ auf dem Kiez wird die glorreiche Zeit bald wieder lebendig.
Das passt – immerhin hatte US-Generalkonsulin Karen E. Johnson (60) gerade gestern in BILD vorgeschlagen, Hamburg solle mit den Beatles werben, so mehr US-Touristen in die Stadt locken.

Staub, Pläne, Rohre. Im 5. Stock der Erlebniswelt entsteht eine „Clubmeile


St. Pauli, Nobistor 10.


BILD hat einen ersten Blick in den Rohbau von „Beatlemania“ geworfen.
Wo einst das Erotic Art Museum zu Hause war, soll im März oder April die „Mania“ ausbrechen. Noch ist da eine Großbaustelle. „Beatlemania“-Sprecher Bernd Zerbin (43): „Wir sind ein bisschen hinter dem Zeitplan zurück, trotzdem läuft es sehr gut.“ Schuld an der Verzögerung sind unvorhergesehene Bauarbeiten. Ein riesiges Belüftungsrohr musste durch alle fünf Stockwerke (insgesamt 1500 Quadratmeter) gebaut werden. Außerdem wurden Brandschutz und Fluchtwege verbessert.
5. Stock. Hier oben ist später der Einstieg in die Rundtour. Erst kommt die „Passstelle“, dann eine Straße, in der sich Club an Club reiht – von Bühnenbauern gezimmert. Hinter jedem Fenster verbirgt sich eine typische Beatles-Szene.Hinunter geht es durch verschiedene Themenbereiche und Beatles-Phasen („Yellow Submarine“, „Pepperland“, „Let It Be“) mit vielen technischen Spielereien.
In einem nachempfundenen Tonstudio wird ein Song aufgenommen – man ist per Kopfhörer dabei. Auf einer Bühne erlebt man, wie es ist, als Beatle auf die Bühne zu treten. Leinwände und Lautsprecher erzeugen Konzert-Atmosphäre. Auch Karaoke soll es geben.
„Beatlemania“ ist weniger Museum als Abenteuer. Aber auch klassische Ausstellungsobjekte gibt es: Plakate, Postkarten, Fanartikel in Hülle und Fülle. Zeitzeugen berichten in Videos.
Die Beatles – in Hamburg sind die „Fab Four“ bald wieder ganz lebendig.


Quelle:Bild.de