Samstag, Februar 27, 2016

Tribute Konzert auf CD/DVD am 26 Februar 2016



Frische Interpretation von Harrison Songs leider ist die CD Abmischung etwas misslungen, jeder Track ist abgehackt wie bei einer billigen MP3 CD.



 CD 1 13 Songs  Links CD 2  13 Songs rechts DVD Mitte






Vor gut zwei Jahren kamen im Fonda Theater in Los Angeles einige der größten Stars der Musikwelt zusammen, alle mit dem gleichen Ziel: die Musik von George Harrison zu feiern.




Mit »George Fest: A Night To Celebrate The Music Of George Harrison« gibt es 2016 die Dokumentation dieses denkwürdigen Abends, und zwar auf drei LPs sowie als Doppel-CD mit DVD bzw. Blu-ray.




Zu den anwesenden Künstlern gehörten unter anderem Brian Wilson und Al Jardine von den Beach Boys, Killers-Frontmann Brandon Flowers, Conan O’Brien, Norah Jones, die Flaming Lips, Ben Harper, Weird Al Yankovic, der Black Rebel Motorcycle Club , Ian Astbury von The Cult und viele mehr. Als besonderer Gast trat Dhani Harrison, der Sohn des Ex-Beatles, auf.




Solo und gemeinsam performten sie viele seiner größten Hits. Unter den Stücken befanden sich Harrison-Songs wie »Old Brown Shoe«, »My Sweet Lord«, »What Is Life« und »Taxman« oder der Beatles-Klassiker »Here Comes The Sun«. Mit »Handle With Care« widmeten sich ein paar der Musiker sogar dem legendären Traveling-Wilburys-Song.




Insgesamt 27 Songs gaben die Künstler zu Ehren des 2001 verstorbenen Musikers zum Besten – alle zu hören auf »George Fest: A Night To Celebrate The Music Of George Harrison«. Neben den Songs und einem Konzertfilm warten auf der DVD und Blu-ray zudem interessante Interviews mit vielen der Künstler. Sie berichten davon, welchen Einfluss George Harrison auf ihre Musik hatte.




Dieser Konzertmitschnitt ist ein wahres Fest. Selten wurden die Songs von Rocklegende George Harrison so gut interpretiert wie auf »George Fest: A Night To Celebrate The Music Of George Harrison«. (jpc.de)
from GeorgeHarrison.com
Available February 26th, 2016. In aid of the The Material World Foundation, Hot Records Ltd. and Vagrant Records present "George Fest" A Night To Celebrate The Music Of George Harrison. Recorded and filmed on September 28th, 2014 at the The Fonda Theater in Los Angeles, a host of today's best musicians pay tribute to their favorite George Harrison songs. To be released on February 26th, 2016, this wonderful live tribute will be available in 4 configurations including

2xCD/DVD, 2xCD/Blu-Ray, 3xLP (180 gram) and digital.

TRACK LISTING:

Introduction
• Old Brown Shoe Conan O’Brien
• I Me Mine Britt Daniel (from Spoon)
• Ballad of Sir Frankie Crisp (Let It Roll) Jonathan Bates feat. Dhani Harrison
• Something Norah Jones
• Got My Mind Set On You Brandon Flowers (from The Killers)
• If Not For You Heartless Bastards
• Be Here Now Ian Astbury (from The Cult)
• Wah-Wah Nick Valensi (from The Strokes)
• If I Needed Someone Jamestown Revival
• Art of Dying Black Rebel Motorcycle Club
• Savoy Truffle Dhani Harrison
• For You Blue Chase Cohl featuring Brian Bell (From Weezer)
• Beware of Darkness Ann Wilson (from Heart)


• Let It Down Dhani Harrison
• Give Me Love (Give Me Peace On Earth) Ben Harper
• Here Comes The Sun Perry Farrell (from Jane's Addiction)
• What Is Life “Weird Al” Yankovic
• Behind That Locked Door Norah Jones
• My Sweet Lord Brian Wilson (from The Beach Boys)
• Isn’t It A Pity The Black Ryder
• Any Road Butch Walker
• I’d Have You Anytime Karen Elson
• Taxman Cold War Kids
• It’s All Too Much The Flaming Lips
• Handle With Care Brandon Flowers, Britt Daniel, Dhani Harrison, Jonathan Bates, Wayne Coyne, and “Weird Al” Yankovic
• All Things Must Pass Ann Wilson, Dhani Harrison, Karen Elson and Norah Jones

Sorge um Yoko Ono

John Lennons Witwe Yoko Ono (83) liegt seit wenigen Stunden in genau dem Krankenhaus, in dem der legendäre „Beatles“-Sänger 1980 an einer schweren Schussverletzung gestorben ist.
Laut der „New York Post“ hatte die japanisch-amerikanische Künstlerin aus ihrem exklusiven New Yorker Apartmenthaus „The Dakota“ selbst den Notruf gewählt, weil sie das Gefühl hatte, einen Schlaganfall erlitten zu haben.


Ein Notarztwagen brachte die Lennon-Muse ins New Yorker „Mount Sinai Roosevelt“-Krankenhaus.

Ihr Sprecher Elliot Mintz gab kurz nach Bekanntwerden der Klinikeinweisung eine erste Entwarnung: „Nach meinem Wissen zeigte sie Symptome einer ernsten Grippe und ihr Arzt meinte, es sei das Beste, sie würde ins Krankenhaus gehen. Es gab keinen Schlaganfall und es bestand keine Lebensgefahr.“



Vor 9 Stunden twitterte Yoko Ono noch: „Veränderung ist immer ein Segen“.

Hoffentlich verändert sich ihr Gesundheitszustand zum Guten!(Quelle:Bild.de)

Update :Yoko Ono ist wieder daheim und es scheint Ihr gut so gehen den Umständen entsprechend...

Mittwoch, Februar 24, 2016

George Harrison zum 73. geboren 24/25 Februar 1943 in Wavertree/Liverpool




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"Sie ignorierten mich." John Lennon und Paul McCartney "waren zweifellos talentiert und bildeten ein gutes Duo. Ihr Ego war aber so groß, dass kaum Raum für andere blieb", erzählt George Harrison im November 2000 in einem Interview und offenbart dabei, was ihn wohl sein Leben lang gewurmt hat: Dass er nie als eigenständiger Musiker angesehen wurde.



Am 25.Februar 1943( Seit den 90zigern am 24.) in Liverpool geboren, gründet er mit John Lennon und Paul McCartney 1960 die Beatles. Drei Jahre jünger als der charismatische Lennon und musikalisch weniger genial als McCartney, steht ihm die Rolle des Leadgitarristen und Backgroundvokalisten zu, der ab und an auch mal ein eigenes Lied einbringen darf. Eine Tätigkeit, mit der er immer unzufriedener ist: wirkt sein erstes Lied, "Don't Bother Me" (auf dem '63er "With The Beatles") noch etwas hölzern, bringt er es bis zur Trennung zu Klassikern wie "While My Guitar Gently Weeps" (White Album, 1968), "Something" und "Here Comes The Sun" (beide "Abbey Road," 1969), die zu den beliebtesten der Band gehören.

Da er sein Material meist nicht durchsetzen kann, widmet er sich anderen Dingen. 1965 fällt ihm bei den Dreharbeiten zum Film "Help" der damals in Europa praktisch unbekannte Sitar in die Hände. Er nimmt Unterricht beim indischen virtuosen Ravi Shankar, setzt es kurz darauf in (Lennons) "Norwegian Wood" ein und löst somit eine Mode aus. Gefolgt von vielen anderen Bands, verwenden es die Rolling Stones für "Paint It Black;" Harrison selbst schreibt einige Lieder für das Instrument, unter anderen "Within You Without You" auf "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" (1967).

Es ist sein erster Kontakt mit der indischen Kultur, die ihn stark in ihren Bann zieht. 1966 reist er mit den anderen Beatles nach Indien und verbringt einige Wochen in der kommerziell-religiösen Gemeinschaft des Popgurus Maharishi Mahesh Yogi. Mit Hilfe von Freunden wie Cannabis, LSD und Pilzen driften er und die Band in transzendentale Welten ab und werden zu Vorreitern der psychedelischen Bewegung. Während bei den Anderen das Interesse nach ein paar Jahren schwindet, bleibt Harrison bis heute ein Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung.

1968 schreibt er den Soundtrack zum (nie fertig gestellten) Film "Wonderwall" und liefert somit den Titel zu einem der erfolgreichsten Lieder von Oasis; endgültig auf eigenen Beinen steht er jedoch erst zwei Jahre später, als er nach der Trennung der Beatles sein Soloalbum "All Things Must Pass" veröffentlicht. Nicht nur der Titel bezeugt den Frust, der sich jahrelang angesammelt hat: aus drei LPs bestehend, ist es eine der umfangreichsten Veröffentlichungen, die es jemals an die Spitze der weltweiten Charts geschafft haben. "Bei ihm lagen 80 Lieder in der Schublade, die er bei den Beatles nie hatte loswerden können," berichtet Phil Spector, der Starproduzent der Platte. Im Anschluss an Lennons "Plastic Ono Band" mit der gleichen Grundbesetzung eingespielt - neben Spector Ringo Starr, Klaus Voormann (Bass) und Bill Preston (Klavier und Orgel) - plus Gästen wie Eric Clapton und ein noch unbekannter Phil Collins, enthält es neben Klassikern wie "My Sweet Lord", dem Titeltrack und dem mit Bob Dylan geschriebenen "I'd Have You Anytime" 16 weitere, eher gediegene Lieder, die die ersten zwei LPs füllen; auf der dritten befinden sich dagegen vier gelungen improvisierte Rocksongs, die während einer Jam Session live aufgenommen wurden.

1972 organisiert er das "Konzert für Bangladesh" um Geld für die Opfer einer verheerenden Überschwemmung zu sammeln; mit Gastauftritten von Bob Dylan, Ringo Starr, Ravi Shankar und Eric Clapton wird es zu einem der berühmtesten der Rockgeschichte. Es ist der Höhepunkt seiner Karriere als Musiker, anschließend geht es rapide bergab: Im gleichen Jahr brennt seine Ehefrau, das Modell Patti Boyd, mit seinem bis dahin besten Kumpel Clapton durch (der für sie einen seiner größten Hits, das schmalzige "Wonderful Tonight" schreiben wird), die Alben, die er in den folgenden Jahren aufnimmt, sind immer weniger erfolgreich. "Die Leute wollen nur Beatles-Lieder hören" erklärt er verbittert Mitte der 70er Jahre während einer US-Tournee. Am frustrierendsten dürfte aber ein lange debattiertes Gerichtsurteil sein, dass 1976 in "My Sweet Lord" ein Plagiat von "He’s So Fine" der Chiffons sieht und der Band eine Wiedergutmachung zuspricht.

Wieder sucht Harrison andere Tätigkeitsfelder. 1978 heiratet er Olivia Arias, kurz zuvor kam Sohn Dhani zur Welt. Seine Produktionsfirma 'Handmade Films' finanziert (unter anderen) Monty Pythons "Das Leben des Brian", "Live at the Holliwood Bowl", "Time Bandits" und deren Beatles-Satire "The Rutles: All You Need Is Cash." In den 80ern ist er auch in Hollywood tätig - neben "Porky's" versucht er, Madonna und Sean Penn gemeinsam vor die Kamera zu kriegen. 1980 erscheint zudem seine Autobiographie "I Me Mine", mit der er sich den Unmut John Lennons zuzieht - dessen Name fällt im Buch kein einziges Mal.

Auf den '82er Flop "Gone Troppo" folgt fünf Jahre später überraschend ein Superhit: das von Jeff Lynne produzierte "Cloud Nine" ist sein größter Erfolg seit "All Things Must Pass" und enthält mit der Single "I Got My Mind Set On You" einen Chartbreaker. Mit erneuertem Vertrauen in seine musikalischen Fähigkeiten spielt er mit Lynne, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison in der Supergroup Travelling Wilburys, die mit "Vol. I" (1988) und "Vol. III" (1990, ohne den in der Zwischenzeit verstorbenen Orbison) weltweit Erfolge feiert.

Wiederversöhnt, tourt er 1991 mit Eric Clapton durch Japan. Das dabei aufgenommene "George Harrison Live in Japan" ist bislang sein letztes Album. Den Rest der 90er verbringt er hauptsächlich mit verschiedenen Beatles-Projekten, darunter die im Jahr 2000 veröffentlichte Autobiographie "Beatles Anthology" und das Best-Of "1".

Doch kommt er vor allem wegen einer Bluttat in die Schlagzeilen: In der Nacht zum 30. Dezember 1999 dringt ein Geistesgestörter in sein 120-Zimmer-Anwesen bei London und sticht mehrmals auf ihn ein. Nach einem Kampf schafft es Harrisons Frau, den Angreifer zu überwältigen; der Musiker ist zwar schwer verletzt, kommt aber mit dem Leben davon. (Der Täter wird im November 2000 von einem Gericht für nicht verhandlungsfähig erklärt und für unbestimmte Zeit in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen).

Zum 30. Jubiläum erscheint im Januar 2001 eine Neuauflage von "All Things Must Pass", digital abgemischt und mit einigen Bonustracks.  Angeblich spielt Harrison die meisten Instrumente selbst. "Auf diesem Album wird man Gitarre, Bass und Schlagzeug, aber keine Computer hören", erklärt er in einem Interview im Dezember 2000.

"Heutzutage kann jeder mit einem Computer Musik machen. Das Allerschlimmste sind Drum Machines. Sie sind eine Krankheit, die sich auf der Welt immer mehr verbreitet. Ich hasse sie und sie machen mich krank."
Kurz nach Harrisons Tod erschien im Januar 2002 noch einmal My Sweet Lord als Single. Sie erreichte erneut den ersten Platz der Hitparade in Großbritannien. Im selben Jahr erschien postum das letzte Studioalbum Brainwashed. Produziert und fertiggestellt wurde es von Jeff Lynne und Harrisons Sohn Dhani. Das darauf enthaltene Instrumentalstück Marwa Blues gewann 2004 einen Grammy.

Nach Angaben des US-Wirtschaftsmagazins Forbes betrugen die Einkünfte der Erben George Harrisons aus Werbung, Lizenzen und Plattenverkäufen in der Zeit von Oktober 2006 bis Oktober 2007 insgesamt 15,4 Mio. Euro

Am 30. November 2001 wird bekannt, dass der an einem Hirntumor leidende am Vortag im Hause eines Freundes in Los Angeles gestorben ist. Einem engen Freund zufolge waren seine Frau und sein Sohn in den letzten Stunden bei ihm. Diese erklärten gegenüber der Presse:
"Er ging von dieser Welt, wie er in ihr gelebt hat: Im Glauben an Gott, ohne Furcht vor dem Tode, und in Frieden, von seiner Familie und Freunden umgeben."
Seine letzte Botschaft an die Welt sei gewesen, was er oft zu sagen pflegte: "Alles kann warten - alles bis auf die Suche nach Gott und die Liebe zu den Mitmenschen."
Konzert zum Gedenken an George HarrisonAm 29. November 2002 fand zu seinem Gedenken das Concert for George in der Londoner Royal Albert Hall statt. Bei diesem Konzert traten Freunde und musikalische Weggefährten auf. Zusammen mit seinem Sohn Dhani Harrison spielten unter anderem Eric Clapton, Jeff Lynne, Gary Brooker, Billy Preston, Joe Brown, Albert Lee, Tom Petty und auch Paul McCartney und Ringo Starr bei diesem Konzert.

Postume Ehrungen

Am 15. März 2004 wurde Harrison in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Am 14. April 2009 wurde er postum auf dem Hollywood Walk of Fame mit einem Stern in der Kategorie Musik (bei 1750 Vine Street) geehrt; an der Zeremonie nahmen seine Witwe Olivia, sein Sohn Dhani und Paul McCartney teil.

2010 veröffentlichte Olivia ein Buch und die mit selbigen Namen über 2 Stunden dauernde Dokumentation Living in The Material World(die mehre Preise gewann und erstmals im Deutschen TV 2012 lief).




Quelle:Internet unbekannter Verfasser/Last.fm
Bilder :BRAVO,Last.fm

Donnerstag, Februar 18, 2016

Yoko Ono zum 83. geboren 18.Februar 1933 in Tokio,Japan









Yoko Ono wurde am 18. Februar 1933 als erstes Kind von Eisuke und Isoko Ono in Tokio geboren. Die Mutter Isoko stammte aus einer wohlhabenden Bankiers-Familie, der Vater Eisuke war ein ehemaliger Pianist, der für eine japanische Bank in San Francisco arbeitete. Mutter Isoko und Yoko folgten dem Vater 1935 nach Amerika. Nach dem japanischen Angriff auf China kehrten Isoko, Yoko und der 1936 geborene Bruder Keisuke im Jahr 1938 zurück nach Japan, wo man in luxuriösem Wohlstand lebte.

Yoko besuchte u. a. die Jiyu-gakuen Musikschule, lernte Klavierspiel und Komposition und hatte bereits im Kindesalter erste öffentliche Auftritte.









Nach Ende des Krieges schloss Ono ihre Schulausbildung ab und begann ein Studium der Philosophie an der Gakushin Universität Tokio. Sie entschied sich 1952 jedoch, ihrer Familie in die USA nach Scarsdale (New York) zu folgen. Dort führte sie noch im selben Jahr ihr Studium weiter und belegte auch das Fach Musik am Sarah Lawrence College in New York und studierte dort u. a. klassischen deutschen Liedgesang. Onos erste eigene Kompositionen entstanden ab etwa 1955.

1956 heiratete Ono gegen den Widerstand ihrer Eltern den japanischen Komponisten Toshi Ichiyanagi. Sie brach ihr Studium ab und das Paar übersiedelte nach New York City, wo das gemeinsam bewohnte Loft zum Treffpunkt und zur Bühne für die avantgardistische Kunstszene der Metropole wird. Yoko Ono etablierte sich hier erstmals als Konzeptkünstlerin und gilt als Wegbereiterin der US-amerikanischen Fluxus-Bewegung. 1962 kam es zur Trennung von Ichiyanagi und Ono kehrte für zwei Jahre nach Japan zurück, um in Tokio Solo-Ausstellungen und Performances zu bestreiten. Noch im selben Jahr heiratete sie Anthony Cox, der die junge Künstlerin finanziell und künstlerisch unterstützte. Am 8. August 1963 kommt die gemeinsame Tochter Kyoko Chan Cox zur Welt. 1964 zieht Ono zurück nach New York. Zu ihren markantesten und genreübergreifenden Konzeptarbeiten der 60er Jahre zählen „Wall piece for orchestra“ (Yoko Ono schlägt zu Musikbegleitung kontinuierlich ihren Kopf auf den Bühnenboden, 1962) und „Cut Piece“ (Das Publikum kann nach eigenem Ermessen mit Scheren Onos Kleidung, Haare, Fingernägel usw. abschneiden, 1966).

1966 ereilt die Künstlerin ein Ruf nach London, wo sie im Rahmen des „Destruction in Arts Symposium“ ihr „Cut Piece“ aufführen soll. Der Aufführung folgt die Einladung zu einer eigenen Ausstellung in der Londoner Indica Gallery, wo bei einer Vorbesichtigung John Lennon zu Gast ist. Ihr Aufeinandertreffen wird als Liebe auf den ersten Blick beschrieben, und sowohl Ono als auch Lennon streben umgehend eine rasche Scheidung von ihren bisherigen Partnern an. Das juristische Gerangel um die Scheidung von Anthony Cox zog sich jedoch bis Februar 1969. Letztlich bekam Yoko Ono das Sorgerecht für Tochter Kyoko zugesprochen und kann am 20. März 1969 auf Gibraltar die Ehe mit John Lennon eingehen. Das Paar vermischte Privatleben mit Aktionskunst. Noch in den Flitterwochen präsentieren sich die beiden bei einer Pressekonferenz im Hilton-Hotel in Amsterdam mit Pyjamas im Bett und deklarieren das Happening als Bed-In für den Weltfrieden. Bei einem weiteren Bed-In im Queen-Elizabeth-Hotel in Montreal im Mai 1969 nehmen sie die Single Give Peace a Chance auf. Die Umstände der Heirat auf Gibraltar und der anschließenden Bed-Ins beschreibt John Lennon in dem Song The Ballad Of John And Yoko.
Ab März 1969 sind John Lennon und Yoko Ono auch gemeinsam auf Bühnen zu sehen. Sie formierten die Plastic Ono Band, der zeitweilig auch Eric Clapton und Klaus Voormann angehörten. Onos Bagism-Konzept, wobei die Akteure in Laken oder Säcken verhüllt sind, kam dabei auch auf der Bühne zum Einsatz. Musikalisch wurde eine Mischung aus Rockmusik und experimentellen Klängen geboten, wobei Onos markanter Gesang sehr prägend war. In rascher Folge entstanden mehrere Alben. Die freie und bisweilen atonale Musik verschreckte viele Beatles-Fans, die die 1970 vollzogene Trennung der Beatles auf Lennons Hinwendung zu anderen musikalischen Formen bzw. den Einfluss von Yoko Ono zurückzuführen versuchten. Die Boulevardpresse trug ihren Teil dazu bei, hatte sie sich doch auf die Seite von Lennons früherer Ehefrau Cynthia Lennon geschlagen und einen fruchtbaren Boden für Kritik an Ono bereitet.



Ono beteiligte sich weiter zahlreich an Fluxus-Projekten, meist gemeinsam mit Lennon. 1971 Ausstellung This Is Not Here im Everson Museum in New York. Im selben Jahr entführte Anthony Cox die gemeinsame Tochter Kyoko, die bis 1998 verschwunden bleiben sollte. Vom Sommer 1973 bis November 1974 gab es eine vorübergehende Trennung von Lennon.

Am 9. Oktober 1975 wird der gemeinsame Sohn Sean Taro Ono Lennon in New York geboren. Das Kind belastet die künstlerische Kreativität beider Künstler. Während Lennon sich vorwiegend um den Haushalt kümmerte, übernahm Ono Lennons Management, wo mangels neuer Veröffentlichungen überwiegend die Rechte an alten Liedern verwaltet wurden. Die Presse berichtet mangels öffentlicher Auftritte über zahlreiche private Krisen des Paares.
Nach fünfjähriger Schaffenspause beginnt das Paar gemeinsam am Album Double Fantasy zu arbeiten, das 1980 veröffentlicht wird.

Der Tod von John Lennon am 8. Dezember 1980 beendete das Comeback des Paares jedoch jäh. Ono zog sich abermals längere Zeit in New York aus der Öffentlichkeit zurück.



Künftig sollte das Andenken an John Lennon zu einer ihrer zentralen Aussagen werden, das sie auch in mehreren Alben nach Lennons Tod thematisiert hat.
In den späten 80er Jahren erfolgten Neuinterpretationen früherer Konzeptkunst-Ideen, u. a. in der Ausstellung The Bronze Age. 1990 folgt die Ausstellung In Facing in den Riverside Studios in London. 1992 veröffentlicht Ono die sechs CDs umfassende Onobox. 1995 gibt es gemeinsame Aufnahmen mit Paul McCartney anlässlich des 50sten Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Es folgen mehrere Tourneen und die Komposition von zwei Musicals: Hiroshima und New York Rock. 1997 zeigt das Museum of Modern Art in Oxford die Retrospektive Have You Seen The Horizon Lately?. Wanderausstellung mit Lithographien von John Lennon. Erste amerikanische Retrospektive des Gesamtwerks im Oktober 2000: YES Yoko Ono in der Japan Society Gallery in New York.


2001 erschien Onos Album Blueprint For A Sunrise. 2002 wurde ihr Song Open Your Box aus den frühen 70ern Gegenstand mehrerer Remixes bekannter DJs. Am 9. Oktober 2002 stiftete Yoko Ono den LennonOno Grant for Peace, einen Friedenspreis. 2003 kommt es zur Neuaufführung des „Cut Piece“ in Paris. Ebenfalls im Jahre 2003 erschienen Remixe ihres Stücks Walking on thin Ice mit namhaften Musikern. Die CD schafft es auf Platz 1 der Billboard-Dance-Charts (wie es einst John Lennon vorausgesagt hatte), ebenfalls auf Platz 1 schafft es die später folgende Gay-Version von Every Man has a (Wo-)man who Loves Him. 2004 nahm Ono eine neue Version von Give Peace a Chance mit verändertem Text auf. Im gleichen Jahr nahm sie an der Liverpool Biennale teil.



Neben Musik und Konzeptkunst macht Yoko Ono seit Beginn ihrer Karriere auch stets durch politische Aussagen auf sich aufmerksam. Sie bezieht Stellung zum Geschlechterverhältnis, engagiert sich für Weltfrieden und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Im US-amerikanischen Wahlkampf 2004 beteiligte sie sich an Kampagnen gegen George W. Bush und für die Mobilisierung oppositioneller Wähler. 2005 stellte sie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International für das Projekt Make Some Noise die Nutzungsrechte aller Solotitel John Lennons zur Verfügung.
Yoko Ono ist eine Ikone der Popgeschichte geworden, die von zahlreichen Bands thematisiert oder zitiert wird. Die Ärzte benannten ein Lied Yoko Ono, Rocko Schamoni textete „Ich glaube nicht, dass ich mit Yoko Ono zusammenleben könnte“. Die Hamburger Gruppe Tomte sang das Lennon-Stück Oh Yoko um die Aktion „Make Some Noise“ von Amnesty International zu unterstützen. Ferner erschienen Coverversionen ihrer Lieder von Interpreten wie Elvis Costello, Roberta Flack, Harry Nilsson, Trio, Rosanne Cash, Eddie Money, Cranes und anderen.


Sie lebt bis heute im Dakota Building in New York, dem Haus, vor dem John Lennon 1980 ermordet wurde.


Musik:

Yoko Ono Plastic Ono Band (1970)
Fly (1971)
Sometime In New York City (1972) *
Approximately Infinite Universe (1973)
Feeling The Space (1973)
A Story (1974/1997)
Double Fantasy (1980) *
Season Of Glass (1981)
It's Alright (I See Rainbows) (1982)
Milk And Honey (1984) *Every Man Has A Woman (1984)
Starpeace (1985)

Rising (1995)
New York Rock (1995)
Blueprint For A Sunrise (2001)

Box &Sampler:
Onobox (1992)
Walking On Thin Ice (1992)
Remixe:
Rising Mixes (1996)
Open Your Box (Remix-Single) (2001)
Kiss Kiss Kiss (Remix-Single) (2002)
Yang Yang (Remix-Single) (2002)
Walking On Thin Ice (Remix-Single, erschien in mehreren Versionen) (2003)
Will I/Fly (Remix-Single) (2003)
Hell In Paradise (Remix-Single) (2004)
Everyman... Everywoman... (Remix-Single) (2004)
Yes, I'm A Witch (2007)
Open Your Box (Remix-Album) (2007)
Filme:

Film No. 1 (Match) (1966)
Film No. 4 (Bottoms) (1966)
Two Virgins (1968) *
Film No. 5 (Smile) *
Rape (1969) *
Fly (1970) *
Apotheosis (1970)*
Freedom (1971)*
Imagine (1971) *
Imagine John Lennon (1988) **
Gimme Some Truth (2000) **

The Real Yoko Ono (2001)
Videos/DVDs:

Imagine-The Movie (Lennon Doku 1988)

Imagine The Film(Promos vom Imagine Album)

Now And Then

Live In New York City(Concert 1972)

Sweet Toronto 1969 (Concert 1969)

Bed In 1969

Gimme Some Truth (Making Of Imagine)

Year Of Peace (Bed In 1969)

Lennon Legend (John Lennon(Yoko)Videoclips)

US vs. John Lennon (Doku 2006)
John&Yoko Dick Cavett Show

*Mit John Lennon

**Doku über und mit John Lennon

Quelle:Wikipedia(Auschluss jeglicher Richtigkeit)



Photos:,Treviso 2007,Patricia von Ah,Gilles Larrain,Press and otherwise

Mittwoch, Februar 17, 2016

Hollywood Skandal am Montag -Türsteher verweigert McCartney Zutritt zur After Party


Als der Ex-Beatle am Montagabend nach der Grammy-Preisverleihung die Party von Rapper Tyga im Nachtclub The Argyle besuchen wollte, wurde ihm der Zutritt verweigert. Der Türsteher wusste offenbar nicht, wen er vor sich hatte. Auf den Abweis reagierte der Weltstar mit Humor, wie ein Video auf der Promi-Website TMZ.com zeigt.

„Wie VIP müssen wir noch sein?“, scherzte McCartney. Und folgert: „Wir brauchen einen weiteren Hit.“ Trotz der Versuche von McCartneys Begleitern sowie anderer wartender Gäste, den Türsteher zu überzeugen, ließ er den Musiker nicht rein. Nach wenigen Minuten gab der Grammy-Preisträger auf und ging zum Auto wo seine Frau Nancy wartete. (FAZ.de)

Freitag, Februar 05, 2016

Horst"Horsti" Fascher zum 80. geboren am 5.Februar 1936

Geboren wurde Horst Fascher am 5.Februar 1936 in Hamburg.
Horst Fascher wollte zunächst wie sein Vater Seemann werden, dieser drang jedoch auf eine Lehre als Schiffszimmerer und Bootsbauer. Als Horst Fascher 1949 einen Auftritt des Jazz-Musikers George Maycock sah, erwachte erstmals sein Interesse für die Musik, das später durch ein Konzert von Bill Haley verstärkt wurde.

Von 1953 bis 1959 war Horst Fascher als Boxer aktiv und 1953 Hamburger Meister im Federgewicht. Seine Karriere wurde jedoch kurz vor einem bevorstehenden Kampf gegen den amtierenden Olympiasieger Wladimir Jengibarjan wegen eines laufenden Verfahrens wegen Totschlags beendet.

1959 lernte Fascher auf einer Wettkampfreise nach England Tony Sheridan kennen.
 Er holte ihn zu Auftritten im Kaiserkeller und im Top Ten nach Hamburg. Im Top Ten war Fascher Anfang der 1960er Jahre Geschäftsführer, er verließ ihn aber wegen Unstimmigkeiten und arbeitete als Kellner auf der Großen Freiheit.

1962 lernte er Manfred Weissleder kennen, der in St. Pauli Erotikbars und zwei Kinos betrieb. Horst Fascher unterbreitete Weissleder den Vorschlag, eines dieser Kinos zu einem Musikclub umzugestalten. Weissleder ging darauf ein, und am 13. April 1962 wurde der Star-Club eröffnet. Horst Fascher wurde Geschäftsführer und „Booking Manager“. Er holte Musiker wie die Beatles in den Club und begründete damit dessen Weltruhm. Der Club wurde 1969 geschlossen.
Courtesy: Garrelt Danker


1965 musste Horst Fascher eine Haftstrafe antreten. Nach seiner Entlassung ging er 1967 mit Tony Sheridan nach Vietnam, wo er die amerikanischen GIs musikalisch betreute. Dort lernte er seine spätere Frau Enry kennen, die später Sängerin bei den Les Humphries Singers wurde. 1970 wurde ihr gemeinsamer Sohn David Fascher geboren.



1976 eröffnete Horst Fascher den neuen „Star-Club II“ am Hamburger Großneumarkt; unter den Eröffnungsgästen waren Ringo Starr und Tony Sheridan. Er hatte mit diesem Club jedoch keinen Erfolg. In den 1980er und 1990er Jahren war er als Musikpromoter tätig.
Foto: Martin Schwabe




Im Jahr 2006 veröffentlichte Horst Fascher seine Autobiografie Let The Good Times Roll!

Horst Fascher ist der Onkel des Fußballtrainers Marc Fascher.
Foto: Martin Schwabe
Passagen Wikipedia entnommen.
Horst Fascher lebt in Hamburg. Er ist seit 2006 mit Birgit Fascher geb. Bahr verheiratet, die er 2002 kennenlernte -2016 zu seinem 80.Geburtstag trennte er sich von Ihr.