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Beatles Ausstellung in Prag

Im Tschechischen Museum für Music in Prag,kann man seit Juni die Ausstellung "Beatlemania" besuchen.


Happening an Prager „Lennon-Mauer“ als Auftakt zu Beatles-Ausstellung

Mit einen Happening an der so genannten „Lennon-Mauer“ auf der Prager Kleinseite ist am Mittwoch der Startschuss zur Ausstellung „Beatlemania!“ im nahe gelegenen Tschechischen Musikmuseum gefallen. Die mit Graffiti verzierte Mauer war seit den 1970er-Jahren eine Art inoffizielle Wandzeitung der tschechischen Hippie-Bewegung. Nach John Lennons Ermordung 1980 entstand dort eine improvisierte Gedenkstätte für den Beatles-Sänger. Das kommunistische Regime ließ die Sprüche und Graffiti immer wieder übermalen. Im Jahr 1988 kam es deswegen zu Zusammenstößen zwischen Kräften der Staatssicherheit und Studenten. Die Ausstellung im Musikmuseum zeigt auch Originalexponate aus dem Beatles-Museum in Liverpool. Sie ist bis zum 10. Januar zu sehen.















Thanks Renata for the Pictures

2 Beatles Gitarren kommen nach Deutschland




Mit zwei Beatles-Gitarren aus England erweitert das Framus Museum in Markneukirchen seine Ausstellung. Neben Modellen der Rolling Stones, von Peter Kraus oder den Original Oberkrainern können die Besucher nun auch zwei Gitarren, auf denen einst die Beatles spielten, im Framus Museum in Markneukirchen bestaunen. Paul McCartneys Schlaggitarre „Zenith Nr. 17“ von 1957 und John Lennons „Hootenanny“ von 1965 sind ab September 2008 fester Bestandteil der Dauerausstellung.

Beide Gitarren stammen aus den gleichen Baujahren und der gleichen Modellreihe wie die von den Beatles verwendeten Instrumente. Die Originale, auf denen die „Pilzköpfe“ selbst spielten, werden inzwischen zu astronomischen Preisen gehandelt. Aber selbst Modelle wie die im Museum gezeigten gehören zu heiß begehrten Sammlerstücken innerhalb der Beatles-Fangemeinde.

Am 3. September 2008 wurden die neuen Sammlerstücke im Rahmen einer Presseveranstaltung offiziell präsentiert.
Das Museum ist nicht nur damit eine Reise wert!
Es öffnet seine Pforten dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

www.framus-vintage.com


Quelle:das-musikinstrument.de/guitar.de

Im Leichenwagen durch Bielefeld: Yoko Onos umfassende Werkschau



Die meisten Menschen, die in einem Leichenwagen mitfahren, tun das nur einmal, meistens auch, ohne die Fahrt richtig genießen zu können. Wer dieser Tage nach Bielefeld kommt, kann eine Lebendtour vorziehen.

Vor der Kunsthalle steht ein Leichenwagen, 38 Jahre alt, mit dem man sich – sitzend – durch die Stadt fahren lassen kann. Yoko Ono will es so. „Ride a Coffin car all over the City“ regte die japanische Künstlerin bereits 1962 an. Jetzt ermöglicht die Kunsthalle Bielefeld ihren Besuchern genau das – im Sinne der onoschen Aufforderung, „die andere Seite“ zu erleben.Und schon sind wir mitten im Konzept-, Aktions- und „Fluxus“-Kunstkosmos, in dessen Mittelpunkt sich die heute 75-jährige Künstlerin in der Sechzigern bewegte.
Nicht nur der alte Leichenwagen wartet vor dem Eingang. An zwei „Wish Trees“ haben Bielefelder Schulklassen auf weißen Kärtchen ihre Wünsche aufgehängt. Und dann ist da noch das Plakat mit den Worten „Imagine Peace“. Stell dir vor, es wäre Frieden! Aber das Plakat will auch sagen: Stell dir überhaupt etwas vor, denk mit, lass dich inspirieren! „Between the Sky and my Head“ ist der Titel der Ausstellung. „Imagine Peace“ ist ihre Inspiration.
Natürlich kommt man nicht umhin, bei dieser Wortkombination an Onos berühmten Gatten zu denken, dessen Coffin-Car-Ride mittlerweile auch schon 28 Jahre zurückliegt. Doch wer Yoko Ono bislang als John Lennons Frau oder auch als zersetzende Kraft zwischen den Beatles zu kennen meint, bekommt bei dieser umfassenden Retrospektive in Bielefeld eine Ahnung davon, warum der Musiker sich von der Künstlerin so sehr in den Bann ziehen ließ.
Auf den geräumigen Ebenen des Philip-Johnson-Baus – für die Ono-Schau
hat die Kunsthalle alle Etagen leer geräumt – begegnet einem eine Kunst voller Energie, die nicht einfach im Museum wartet, sondern den Besucher geradezu anzuspringen scheint und ihn ankickt, einzusteigen und mitzufahren. Die Kunst entsteht hier nicht nur im Auge des Betrachters, sondern in seinem Kopf und unter seinen Händen.Bereits im Foyer holt einen die Sonne ab. Fasziniert von den Strahlen, die durch ihr Fenster drangen, hat Ono die Sonne greifbar gemacht. Mit hundert weißen Schnüren, die die offene, 14 Meter hohe Treppenarchitektur in einem Strahlenkranz durchziehen.
Man wird also auf seinem Weg durch das Museum von der Sonne begleitet, mehr noch: Man geht ihr entgegen. Der Himmel ist zwar hier die dunkle Kunsthallendecke, an der die Schnüre befestigt sind. Doch sich den Himmel vorzustellen, kann man nirgends besser lernen als in einer Ausstellung von Yoko Ono, ist es doch eines der zentralen Motive ihres Schaffens. Zwischen „Sky“ und „Head“ spielt sich auch in Bielefeld vieles ab.Mit einer goldenen Leiter will sie den Weg in den Himmel ein Stück verkürzen, auf Monitoren gibt es während der Schau eine ständige Liveübertragung des Himmels, so, wie er über Bielefeld gerade aussieht. Ein „Blauer Raum“, der eigentlich gar nicht blau ist, soll den Himmel dagegen nur anhand einiger Wörter und Sätze an der Wand ganz im Kopf entstehen lassen.
Die Vorstellung des Himmels. Imagine. Spätestens hier darf man sich ruhig eingestehen, dass man die ganze Zeit diesen Lennon-Song im Kopf hat, dass er einen wie ein Soundtrack durch die Schau begleitet, dass er als Vorstellungs- ein Ausstellungsobjekt ist.Doch so wolkig geht es nicht überall zu. Wie jedes Best-of ist auch diese Werkschau ein heterogenes Mosaik mit vielen Klassikern. Manchmal geht’s bei aller Imagination richtig körperlich zu. Wie bei Onos 40 Jahre altem Film „Fly“, bei dem eine Fliege in Nahaufnahme einen weiblichen Körper erkundet. Ein begehbares „Family Album“ zeigt Gegenstände wie Schuhe, Spiegel oder eine gedeckte Tafel, in Bronze gegossen und mit Blut befleckt. Die Objekte sollen auf die familiäre Gewalt gegen Frauen hinweisen. Diesen Frauen sind auch drei Sandhügel im ersten Stock gewidmet, die wie spitze Gräber anmuten. Die Erde stammt aus einer Baustelle vor dem Museum. Nun wächst Unkraut aus einem Haufen, man hat überlegt, ob das Teil des Kunstwerks sein darf – und sich dafür entschieden, die Pflanzen auf den Totenhügeln leben zu lassen.
Auf Glasflaschen mit destilliertem Wasser hat Ono Namen geschrieben von Menschen, die sie in ihrer Eigenschaft, körperlich im Wesentlichen aus Wasser zu bestehen, auf eine Stufe (oder hier auf ein Regal) stellt. Max Ernst, David Bowie und Jean-Paul Sartre stehen da. Hitlers Flasche steht neben der des schwarzen Rappers 50 Cent.
Jedenfalls in Bielefeld. Aber wie so viele Aktionskunst-Werke Onos ist auch dieses ein bewegliches. Besucher können Vorschläge machen, wer in die Flaschengalerie aufgenommen werden sollte.Nicht zum Mitmachen ist das große Marmorschachspiel im Foyer. Es wäre auch schwierig: Alle Felder, alle Figuren sind weiß. Freund und Feind sind nicht zu unterscheiden. Alles wirkt so friedlich. Imagine Peace. Wer das hier nicht schafft, fährt zur Strafe eine Runde im Leichenwagen durch Bielefeld.
Bis zum 16. November in der Kunsthalle Bielefeld. Infos:
http://www.kunsthalle-bielefeld.de/. Am 10. September um 19 Uhr kommt Yoko Ono zum Künstlergespräch. Infos: (05 21) 3 29 99 50 19.


von Uwe Janssen
Quelle:haz.de

Lindas Foto Austellungs Eröffnung am 23 April 2008






Paul McCartney(65) kam zur Eröffnung der Linda McCartney Photo Austellung in der James Hyman Gallery nicht alleine, seine Kinder Mary(38)(mir Freund) Stella(36) und James(30) waren dort sowie alte Bekannte wie Beatle Kollege Ringo Starr(67) samt Gattin Barbara Bach(60) und Harrison Witwe Olivia Harrison(59)


Photos:Press und Contacmusic

Beatles Museum in Halle wird grösser!!!!

Bild dpa
Im Beatles Museum Halle soll es künftig noch mehr Platz für die Erinnerung an vier weltberühmte Musiker geben:

Das Beatles-Museum in Halle will in den nächsten Jahren weiter wachsen.

«Die Geschichte der Beatles wird ja auch nach dem Ende der Gruppe fortgeschrieben»,

sagte Museumsleiter Rainer Moers in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.


Seine öffentliche Sammlung war vor sieben Jahren von Köln nach Halle gezogen.

Die Ausstellungsfläche wuchs seitdem auf 600 Quadratmeter. Das «mitwachsendes Museum» könne bis auf maximal 2 500 Quadratmeter erweitert werden, sagte Moers.
«Wir stellen jede Neuigkeit natürlich aus», sagte der Sammler, der rund 10 000 Exponate in seinem Fundus hat. Zu den Novitäten gehörten die Beatles-Briefmarken der englischen Post vom Januar 2007 ebenso wie exklusive Fotos und signierte Gegenstände vom Paul- McCartney-Konzert 2004 in Leipzig und neu aufgelegte Beatles- Geschenkartikel. 2500 Erinnerungsstücke seien derzeit zu sehen. «Jährlich kommen 50 bis 60 Sammlerstücke hinzu», sagte Moers.
In einem 300 Jahre alten Stadtpalais stellt er auf drei Etagen die musikalische Entwicklung der Beatles von den frühen 60er Jahren über die Auflösung bis zu den Solokarrieren dar. Wertvollstes Stück ist ein schwarz-weißes Gruppenfoto der Musiker von 1969 mit den Autogrammen aller vier Band-Mitglieder. «Es ist heute zwischen 7000 und 10 000 Euro wert», sagte der Museums-Chef. Zur Sammlung gehören auch Musikaufnahmen, Autogramme, Plakate, Poster, Fotos, Tapeten, Perücken und Bücher sowie ein Beatles- Flipperautomat von 1967/68.
In den vergangenen Jahren waren je 20 000 Besucher in das Museum gekommen, das Moers zufolge weltweit eine der größten Sammlungen rund um die britische Band ist. Nach 15 000 Besuchern im vergangenen Jahr soll dieses Jahr wieder die Zahl von 20 000 erreicht werden. «Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der saloppen Inszenierung und Darstellung», sagte der Sammler. Die Besucher können unter anderem Platten auf einen Plattenspieler abspielen.


Quelle.Mitteldeutsche Zeitung