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Letzter Auftritt im Hamburger Star Club am 31.Dezember 1962

Am 31. Dezember 1962 treten die Beatles im Hamburger Star-Club auf-zum letzten Mal.






Adrian Barber macht die Aufnahme der späteren DLP "The Beatles live! At the Starclub in Hamburg 1962".

Er gibt die Bänder King Size Taylor, der sie 1977 veröffentlicht.

Abbey Road wird 90 -Mary McCartney dreht Doku über das legendäre Studio

 

Der alte Arbeitsplatz ihres Vaters wird 90: Paul McCartneys Tochter Mary beschenkt die Londoner Abbey Road Studios zum runden Geburtstag mit einer neuen Dokumentation.


 

von Björn Springorum

Es wird ein außerordentlich gutes Jahr für Beatles-Fans: Neben Peter Jacksons für August angesetzte Hommage Get Back ist mit If These Walls Could Sing eine weitere Beatles-Dokumentation in die Produktionsphase gestartet. Das Besondere: Mit Mary McCartney sitzt doch tatsächlich Maccas Tochter auf dem Regiestuhl. Die ist mit ihren 51 Jahren zwar zu jung, um etwas von der aktiven Karriere der Beatles mitbekommen zu haben; an Anekdoten, väterlichen Erinnerungen, Fotos und Videomaterial dürfte es im McCartney-Haushalt aber nicht gemangelt haben.

Wichtig ist der Filmemacherin: If These Walls Could Sing dreht 

sich natürlich auch um die Beatles, aber eben nicht nur. 

Alles andere wäre grob fahrlässig: Die Abbey Road Studios 

feiern in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. 

Den Großteil ihrer Existenz als berühmtester aller Tontempel  

haben sie also vor und nach den Beatles verbracht. 

Eröffnet 1931, wurden hier zunächst Aufnahmen 

mit dem London Symphony Orchestra getätigt. 

Noch vor den Beatles nahmen die Shadows 

zahlreiche ihrer Instrumental-Hits auf, 

danach wurden die Abbey Road Studios unter 

anderem zur Heimat von Pink Floyd.

Die meisten Menschen verbinden die Studios aber bis heute mit den Beatles und ihrem elften Studioalbum Abbey Road. Mary McCartney macht da keine Ausnahme. „Einige meiner frühesten Kindheitserinnerungen stammen aus der Abbey Road“, sagt sie. Klar: Auch solo oder mit Wings gastierte McCartney regelmäßig in den heiligen Hallen dieser Studios. „Schon lange wollte ich die Geschichte dieses historischen Ortes erzählen.“

 „Einige meiner ersten Erinnerungen stammen aus der Zeit, die ich an der Abbey Road verbracht habe“, sagte Mary McCartney. „Ich wollte schon seit langem die Geschichte dieses historischen Orts erzählen.“ Die Fotografin wurde 1969 als ältestes Kind von McCartney und dessen mittlerweile gestorbener Frau Linda geboren. Studioleiterin Isabel Garvey freut sich bereits auf den Film. In Anlehnung an den Arbeitstitel sagte sie: „Wenn diese Mauern sprechen könnten - ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Worte schon gehört habe.“ In der Ankündigung heißt es, die Dokumentation enthalte Interviews mit zahlreichen Prominenten, einen beispiellosen Blick hinter die Kulissen und einen faszinierenden Soundtrack.

Das Abbey Road Studio dient seit 1931 für Musikaufnahmen, als der Komponist Edward Elgar („Pomp and Circumstance Marches“) dort eine Aufführung leitete. Auch aktuelle Musikstars wie Kanye West und Adele haben das Studio genutzt. Das Gebäude steht mittlerweile unter Denkmalschutz.

Wie sie die Geschichte zum Leben erwecken und wann genau der Film veröffentlicht wird, ist noch nicht klar. Zu rechnen ist mit If These Walls Could Sing rund um die Geburtstagsfestivitäten im November 2021. Nicht nur für Beatles-Fans ist das eine Art heiliger Gral: Noch nie zuvor wurde einer Dokumentarfilm-Crew Zugang zum innersten Heiligtum dieses Studios gewährt.

Apple Boutique in London eröffnet am 7.Dezember 1967



Am 7.Dezember 1967 eröffnete John Lennon zusammen mit seinem alten Schul und Band Kollege Pete Shotton die Apple Boutique in der Baker Street 94.
Pete Shotton wurde Geschäftsführer .


Jennie Boyd(Schwester von Pattie) wird seine Assistentin.


Die „Apple Boutique“ präsentierte unter anderem Hippie-Mode, wurde aber nach nur acht Monaten am 30.Juli 1968 wieder geschlossen.


 

Denkmalschutz für Häuser von Lennon und McCartney


Die Häuser, in denen John Lennon und Paul McCartney in Liverpool ihre Kindheit verbrachten, werden unter Denkmalschutz gestellt. Die Häuser, in denen die beiden berühmtesten Beatles aufgewachsen seien und ihre ersten Songs geschrieben hätten, sollen für die Nachwelt erhalten werden, teilte die britische Regierung gestern mit.
Die Häuser der Musiker im Süden Liverpools wurden bereits in den Zustand der frühen 60er Jahre zurückversetzt. McCartney wohnte bis 1964 in einem Reihenhaus, Lennon bis 1963 in dem komfortablen Doppelhaus „Mendips“. Dort schrieben die Musiker „Please Please Me“, den ersten Hit der Beatles.
Lennons Witwe Yoko Ono sagte gestern: „Mendips bedeutete John viel, hier wurde sein Kindheitstraum wahr.“ Die Performancekünstlerin ist ab heute zwei Tage auf Österreich-Besuch
.
 In Wien nimmt sie heute im Gartenbaukino den renommierten Oskar-Kokoschka-Kunstpreis entgegen.

Quelle:ORF.at

Vor 55 Jahren eröffnete Der Cavern in Liverpool

Der Cavern Club, eröffnet am 16. Januar 1957, war ein legendärer Rock-’n’-Roll-Club in Liverpool. Hier in der Mathew Street Nummer 10 trafen 1961 Brian Epstein und die Beatles zusammen.
Alan Sytner gründete den Club, nachdem er in Paris Jazzkeller gesehen hatte. Der Cavern entstand nach dem Vorbild des Pariser Le Caveau. Zunächst ein Jazzclub, wurde der Cavern bald die Heimat der Skiffle-Bands. 1959 verkaufte Sytner den Club an Ray McFall, da er nach London zog.
Anfang der 1960er traten Bluesbands und Beatgruppen im Cavern auf. Die erste Beat-Nacht fand am 25. Mai 1960 statt, mit Rory Storm & the Hurricanes, bei denen Ringo Starr am Schlagzeug saß. Cilla Black arbeitete an der Garderobe.
 
Am 9. Februar 1961 hatten die Beatles mittags ihren ersten Auftritt im Cavern Club, nachdem sie aus Hamburg zurückgekehrt waren. Am 21. März hatten sie am Abend Premiere.
 Zwischen 1961 und 1963 traten die Beatles 292 Mal im Cavern auf.
Im März 1973 wurde der Cavern Club jedoch geschlossen. Beim Bau der U-Bahn wurde das Gebäude schließlich abgerissen.
Joe Davey baute den Club neu auf, der im April 1984 die Pforten öffnete. Einige der Steine des originalen Cavern Club wurden im neuen Club verwendet, der dem Vorbild möglichst ähnlich sehen sollte.
Am 4. Dezember 1999 stellte Paul McCartney im neuen Cavern Club sein Album Run Devil Run vor.

Quelle:Wikipedia Deutsch

Zebrastreifen von Beatles-Album wird Kulturerbestätte



Der auf dem Beatles-Album "Abbey Road" abgedruckte legendäre Londoner Zebrastreifen ist zur Kulturerbestätte erklärt worden. Das gab der britische Kulturminister John Penrose bekannt. Auf dem Album-Cover aus dem Jahr 1969 sind Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr zu sehen, wie sie den Zebrastreifen vor den Aufnahmestudios in der Abbey Road im Norden Londons überqueren. Es ist das erste Mal, dass in Großbritannien der sogenannte Grade-II-Status einer Stätte verliehen wurde, die kein Gebäude ist.
Es zeuge vom internationalen Ruhm der Band, dass mehr als 40 Jahre später noch immer jährlich tausende Besucher den Zebrastreifen aufsuchten, um das Abbey-Road-Cover nachzuahmen, sagte Penrose. McCartney begrüßte die Entscheidung des Kultusministeriums. "Es war ein tolles Jahr für mich und für die Beatles", erklärte er. "Und zu hören, dass der Abbey-Road-Zebrastreifen erhalten wird, ist das i-Tüpfelchen."



Die Beatles-Songs waren in diesem Jahr erstmals im Online-Musikladen iTunes von Apple erhältlich - "Abbey Road" war dort das bestverkaufte Album in den USA.

Quelle:Yahoo News

Essay von Paul McCartney in Biblothek entdeckt





Bericht der BBC


London (dpa) - Ex-Beatle Paul McCartney (67) war als Kind ein glühender Verehrer der Queen. In einem Aufsatz aus dem Jahr 1953 - der jetzt erst entdeckt wurde - schrieb der damals Zehnjährige über die Krönung «unserer lieben jungen Königin».



Bei den Feierlichkeiten würde es «keine Randale und kein Morden» geben, da die Königsfamilie «heutzutage mit Warmherzigkeit und nicht mit Gewalt herrscht». Der Aufsatz lag 56 Jahre unentdeckt in einer Bibliothek in Liverpool, McCartneys Heimatstadt. Wie die Zeitung «Sunday Times» berichtete, war der kleine Paul für das Stück ausgezeichnet worden und hatte einen Bücher-Gutschein gewonnen.



Der Autor Kevin Roach hat das Papier bei seinen Recherchen gefunden. Er hält es für das früheste Dokument, das von McCartneys Kreativität zeuge. Der Aufsatz soll zum 60. Thronjubiläum der Queen im Jahr 2013 ausgestellt werden.



Später schrieb McCartney für die Beatles auch einen Song über die Monarchin. In «Her Majesty» heißt es: «Her Majesty's A Pretty Nice Girl, Some Day I'm Going To Make Her Mine» (Ihre Majestät ist ein ziemlich nettes Mädchen, eines Tages wird sie mein sein). Königin Elizabeth II. schlug McCartney 1997 zum Ritter.

Quelle:Die Zeit.Online

Goldfrapp schreiben Soundtrack zu John Lennon-Film "Nowhere Boy"




Das britische Elektro-Duo Goldfrapp wird den Soundtrack zum John Lennon-Film "Nowhere Boy" beisteuern.


Das gab Frontfrau Alison Goldfrapp jetzt auch der Website der Band bekannt. Der Film über die frühen Jahre John Lennons, feiert am 29. Oktober im Rahmen des London Film Festivals Premiere. Er basiert auf einem Buch von Julia Baird, der Halbschwester des verstorbenen Beatle und soll bisher unbekannte Einblicke in dessen Leben gewähren. "Nowhere Boy" wird voraussichtlich im nächsten Jahr in die deutschen Kinos kommen.




Quelle:motor.de Photo Press

Wer stahl signiertes George Harrison Foto aus Ausstellung???


Die Ausstellung zu Ehren von McCartneys ehemaligem Bandkollegen George Harrison ist geschlossen worden , nachdem ein signiertes Foto des Gitarristen gestohlen wurde.
Eigentlich sollte die 'For George'-Ausstellung in Liverpool noch bis zum 19. September laufen, doch nachdem das seltene Bild aus den 80ern verschwunden war, wurde die Ausstellung geschlossen.
Organisatorin Denise Theophilus, der das 1000 Pfund teure Foto gehörte, meint: "Es ist eine Schande, aber ich will klarstellen, dass über 10.000 Leute die Ausstellung besucht haben und nur ein einziger das getan hat. Ich will das nicht mit einem negativen Kommentar abschließen."
Quelle:Gala.de Photo:Press

John Lennon als Familienmensch-Lennons Sohn und seine Mutter eröffneten Austellung in Liverpool


London (dpa) - : Eine Ausstellung in seiner Heimatstadt Liverpool soll ein anderes Licht auf den verstorbenen Ex-Beatle werfen.
Dazu haben Lennons erste Frau Cynthia und ihr gemeinsamer Sohn Julian Andenken und Fotos aus dem Familienfundus zusammengetragen.
Beide erklären dabei auch ihre Sicht der Dinge. "Als John Lennons Sohn aufzuwachsen, war ein holpriger Weg. Er war ein großartiges Talent, ein bemerkenswerter Mann, der für Liebe und Frieden einstand", betonte Julian Lennon. "Aber für mich war er ein Vater, den ich liebte und den ich vermisste, weil er so oft nicht da war."

Die Ausstellung "White Feather: The Spirit of Lennon" ist bis Ende Dezember im Beatles-Museum The Beatles Story zu sehen. Lennon wurde 1980 in New York erschossen.




Photo:whitefeatherexhibition.com

2.März 1964-Die Dreharbeiten zum 1.Beatles Film beginnen in London



Kurios: Unmittelbar vor Drehbeginn mußten die Beatles noch in die Schauspieler-Gewerkschaft eintreten, damit die ersten Aufnahmen für den Film im Londoner Paddington Bahnhof beginnen konnten.
An diesem Tag wird auch die Szene gedreht, in dem sich die Beatles, vor allem Paul McCartney, an zwei Schulmädchen im Zug ranmachen. Die eine Schülerin wird von Pattie Boyd gespielt. Sie und George Harrison treffen sich an diesem Tag das erste Mal



entnommen von Flensburg Beatles Kalender

1973 machte der Cavern Club dicht


Beim Bau der U-Bahn 1976 wurde das Gebäude schließlich abgerissen.
Joe Davey baute den Club neu auf, der im April 1984 die Pforten öffnete. Einige der Steine des originalen Cavern Club wurden im neuen Club verwendet, der dem Vorbild möglichst ähnlich sehen sollte.
Text und Photo:Wikipedia

Beatles Hotel in Liverpool-Pilzkopf überm Bett

In Liverpool leben die Beatles weiter: Im "Hard Days Night Hotel" können Fans seit einigen Tagen in ehrwürdigem Ambiente logieren und sich vor den Augen ihrer Idole sogar das Jawort geben.
Liverpool - In die Heimatstadt der "Fab Four" pilgern auch 38 Jahre nach der Auflösung der Beatles Touristen aus der ganzen Welt. Seit Freitag haben sie in Liverpool ein neues Ziel: das "Hard Days Night Hotel".



Das Vier-Sterne-Hotel an der North-John-Street ist nur wenige Meter vom legendären Cavern Club entfernt, in dem die Beatles vor vier Jahrzehnten regelmäßig auftraten. Heute stehen dort wieder Musiker mit Pilzkopffrisuren auf der Bühne – junge Bands, die den Sound der Beatles am Leben erhalten.






An optischen Erinnerungsstücken an die "Fab Four" mangelt es im "Hard Days Night Hotel" nicht: Am Hoteleingang begrüßen die vier ihre Gäste als Bronzestatuen, drinnen hängen die musikalischen Vermächtnisse der berühmten Boygroup als Notenblätter von der Decke. Plattencover und unzählige Fotos zieren die Wände in dem 110-Zimmer-Haus - zu sehen sind zudem Malereien und Zeichnungen der vier Musiker. Das Logo des Hotels, vier Punkte auf einem Gitter, stellt den markanten Auftakt-Gitarrenakkord des Songs "A Hard Days Night" dar.


Wer nicht nur den Beatles auf ewig treu bleiben möchte, der kann seinem Partner sogar in der Hochzeitskapelle des Hotels offiziell und standesgemäß das Jawort geben. Stumme Trauzeugen sind Ringo, John, Paul und George samt Ehefrauen auf Fotos.
Selbstverständlich sollen die Bandmitglieder den Hotelgast in die Träume begleiten: Die Pilzköpfe wachen in Form von Fotos über jedem Hotelbett. Ein Doppelzimmer kostete im Eröffnungspaket ab umgerechnet 160 Euro pro Nacht.


http://www.harddaysnighthotel.com/

Quelle:Spiegel Online

Kulturstadt Liverpool 2008-Am 11.Januar -Die Highlights



Das Kulturhauptstadt­jahr wird in Liverpool am 11. Januar um Punkt 20.08 Uhr am St. George’s Plateau mit einem Fest eröffnet

Tags darauf die ersten Programmhighlights
"Liverpool – The Musical" mit Ringo Starr, Dave Stuart und Echo and The Bunnymen. Was wäre die Industriestadt ohne die Beatles?

* * *Isolation kann Vorteile haben.


Im Falle der Kulturhauptstadt Liverpool hat sie zur Folge, dass die meisten Besucher mit dem Flugzeug anreisen werden. Wer in Liverpool landet, weiß gleich, welche Helden diese Stadt hat: Der Flughafen ist nach dem ermordeten Ex-Beatle John Lennon benannt, sein Slogan Lennons berühmtem Lied Imagine entlehnt: "Above us only sky" (Über uns nichts als der Himmel).
Die Anreise mit dem Zug aus dem Süden des Landes wird hingegen schnell zum Hindernis-Parcours. Weil die halbstaatliche Schienenverwaltungsgesellschaft Network Rail seit Jahren an der Beseitigung eines Nadelöhrs bastelt, werden aus planmäßigen zweieinhalb Stunden plötzlich vier oder fünf Stunden – in dieser Zeit sind Londoner per Eurostar beinahe schon in Frankfurt oder Lyon.



Mag sein, dass die Hindernisse manchem Snob jetzt als Vorwand dienen, der Kulturhauptstadt die kalte Schulter zu zeigen. Schade – die Liverpool-Verächter verpassen das großartige Panorama, das sich bei der Fahrt über die Mersey-Brücke bei Runcorn entfaltet; die behagliche Schaukelei durch die Kleinbürgerviertel im Süden, wo die Beatles aufwuchsen; schließlich die Fahrt durch einen düsteren Tunnel und zur Endstation der Linie, dem Bahnhof an der Lime Street.
Am schönsten bleibt natürlich die Annäherung an die Stadt von der See her. Auf diese Weise bekommt man das architektonische Ensemble am Hafenrand zu sehen, das erst kürzlich von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde. Es gruppiert sich um die Museumsmeile Albert Docks sowie um drei Prachtgebäude vom Beginn des 20. Jahrhunderts, die ironischerweise als "drei Grazien" bekannt sind - Stein- und Stahlkolosse, die damals den unglaublichen Reichtum der nach London zweitwichtigsten Hafenstadt des britischen Empire symbolisierten.
Eine riesige Baustelle
Das Lebensgefühl in Liverpool, schreibt der Musik-Experte Paul du Noyer in einer kritischen Liebeserklärung an seine Heimatstadt (Liverpool – wondrous place), sei das einer Insel: "Die Stadt blickt übers Meer nach draußen und hat England den Rücken gekehrt."
Eines der spannendsten Projekte des Kulturhauptstadtjahres, Cities on the Edge (Städte am Rand), soll Künstler, Wissenschaftler und Bürger aus sechs europäischen Hafenstädten zusammenbringen, darunter aus Stavanger, der zweiten Kulturhauptstadt. Zum Sextett gehören auch Marseille, Neapel und Danzig. Alle diese Städte haben tiefgreifende Strukturkrisen erlebt, aber so tief wie in Liverpool ging die Talfahrt nicht.
Noch in den 60er-Jahren lebte hier mehr als eine Million Menschen, heute sind knapp 500.000 übrig. Im Krieg durch deutsche Bomben zerstört, später im Würgegriff von Beton-süchtigen Stadtplanern und trotzkistischer Kommunalregierung, kam die Stadt nicht richtig auf die Beine. In den 80ern gehörte Merseyside um Liverpool zu den ärmsten EU-Regionen. Strukturhilfen aus Brüssel und der britische Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Jahre brachten die Wende. Den Besuchern im Kulturjahr präsentiert sich die Stadt als Baustelle.
Dem Selbstbewusstsein der Einheimischen konnte die Strukturkrise ohnehin nichts anhaben. Die Liverpooler, nach ihrem näselnden Dialekt auch "Scousers" genannt, sind sich selbst genug. In ihrer Welt spielt niemand so gut Fußball wie die Vereine Liverpool und Everton; gibt es nirgendwo bessere Nachtclubs oder leichter bekleidete Frauen; redet keiner so viel und so schnell wie ein echter Scouser oder macht bessere Witze. Hier wird ahnungslosen Besuchern nachts im Pub das wenig originelle Wortspiel des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung als profunde Wahrheit verkauft: Liverpool sei der "pool of life". Dabei geht der Ortsname auf das Mittelhochenglische Liuerpul zurück, was soviel heißt wie schlammiger Pfuhl.
Als solcher wird die Stadt am Mersey im Rest des Landes meist wahrgenommen. Scousers haben keine gute Presse in den nationalen Medien, die allesamt in London konzentriert sind. Sie spiegeln das Misstrauen des englischen Establishments gegen die stark von katholischen Einwanderern aus Irland geprägte Stadt wider – "eine stolze, angeberische keltische Stadt mit großen Ambitionen", wie es der lokale Autor Ronnie Hughes ausdrückt.
"Hauptstadt des Pop"
Eine vergnügungssüchtige, musikalische Stadt: Zur offiziellen Eröffnung des Kultur-Jahres gibt es am kommenden Wochenende die Uraufführung von Liverpool – das Musical. Ex-Beatle Ringo Starr und Dave Stewart von den Eurythmics führen das Ensemble an. Im Juni spielt der zweite überlebende Ex-Beatle Sir Paul McCartney im Anfield-Stadion, im September bringt ein anderer berühmter Scouser, Sir Simon Rattle, die Berliner Philharmoniker in seine Heimatstadt. Liverpool lebe dafür, sich zu amüsieren, schreibt du Noyer: "Aber vor allem anderen lebt es für die Musik."
Die "Welthauptstadt des Pop" (Eigenlob) bietet Beatles-Fans Pilgerfahrten zu Cavern Club und Strawberry Fields; jüngere Musikliebhaber kommen in den Nachtclubs auf ihre Kosten. Im Lauf des Jahres glänzt aber auch das Everyman-Theater mit Neuinszenierungen: Gleich in diesem Monat steht eine moderne Version von Tschechows Drei Schwestern auf dem Programm, die nach Kriegsende in Liverpools jüdischer Gemeinde angesiedelt ist.
Wer genug hat von Musik, Kunst und Konversation, sollte mit der Lokalbahn hinausfahren nach Norden. Gleich jenseits der Stadtgrenze lädt ein kilometerlanger Sandstrand zum Spaziergang ein – auch ein Kulturerlebnis, das zu Liverpool gehört.




(Quelle:Sebastian Borgeraus Liverpool, DER STANDARD/Printausgabe, 08./09.01.2007)

Bild:BR




Mit einem Open-Air-Konzert hat Ex-Beatle Ringo Starr den diesjährigen Konzert-Reigen in Liverpool eröffnet. 2008 ist die britische See- und Hafenmetropole Kulturhauptstadt Europas.
Der einstige Drummer der aus Liverpool stammenden Beatles gab bei einem Open-Air-Konzert im Zentrum der mehr als 800 Jahre alten Stadt seine eigens für diesen Anlass geschriebene Single „Liverpool 08“ vor etwa 50 000 Gästen zum Besten. Liverpool teilt sich die EU-Kulturkrone 2008 mit der ebenfalls maritim geprägten Stadt Stavanger in Norwegen.Mit auf der Bühne vor der ehrwürdigen St. George´s Hall, die Liverpools kulturelles Erbe symbolisiert, standen etliche Künstler, die ebenso wie Starr aus der Stadt am Mersey-Fluss stammen. Sie wurden für das Eröffnungskonzert in einem Schiffscontainer zur Bühne gebracht.


Der Container war eine Referenz an Liverpools Erbe als Hafenmetropole. Er wurde mit einem Baukran angehoben – ein Symbol für den Wiederaufbau und die Modernisierung weiter Teile der Stadt in den letzten Jahren.
Ein Musical zu Ehren der Hafenstadt Ringo Starr wird auch den zweiten Teil der Eröffnungsfeiern in der Nacht zum Sonntag anführen.


In der 10 000 Plätze bietenden neuen Echo-Arena will der Ex-Beatle im Rahmen der Show „Liverpool – The Musical“ sein neues Album vorstellen. Beteiligt sind auch das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und 700 weitere Musiker – unter ihnen Dave Stewart, Echo and the Bunnymen, The Farm, Riuven, The Wombats und Pete Wylie sowie 100 Schulkinder.


Auch Ex-Beatle Paul McCartney engagiert sich im Kulturjahr für seine Heimatstadt. Er wird im Juni an der Spitze eines Mammut-Konzerts mit Musikern der Mersey-Region unter dem Motto „The Liverpool Sound“ stehen. Die Organisatoren in Liverpool rechnen damit, dass die insgesamt rund 350 Musik-, Tanz-, Theater- und Kunstveranstaltungen zusätzlich mehr als zwei Millionen Besucher anlocken werden.


Quelle:Focus.de Bild DPA

Liverpool und Stavanger im Rampenlicht




Die Vorbereitungen in Liverpool laufen auf Hochtouren: Ab dem 1. Januar 2008 ist die britische Stadt ein Jahr lang "Europäische Kulturhauptstadt". Sie teilt sich den Titel mit der norwegischen Hafenstadt Stavanger. Anlässlich der Ernennung bietet Liverpool seinen Gästen im kommenden Jahr ein reichhaltiges Kulturprogramm. Natürlich beehren dafür auch ehemalige Beatles-Mitglieder die Stadt, die ihre Band einst hervorgebrachte. So hat Ex-Beatle Ringo Starr in "Liverpool- the Musical" eine Rolle übernommen, während sein ehemaliger Band-Kollege Paul McCartney im Juni ein Konzert geben will.


Weitere Höhepunkte bilden Ausstellungen von Werken Gustav Klimts und des Architekten Charles Le Corbusier in der Tate-Gallery und die MTV Europe Music Awards, die 2008 in der britischen Stadt stattfinden. In Stavanger steht das kommmende Jahr unter dem Motto "Open Port". So sollen der "Open Port of Art", der "Open Port of Landscape" und der "Open Port of the Future" Plattformen für europäische Kunstaustellungen, Landschaftsmalerei und neue Technologien bieten.Der Titel der "Kulturhauptstadt" wird seit 1985 von der EU verliehen. 2007 teilten sich Luxemburg und Hermannstadt in Rumänien das Prädikat.




Quelle:Unikosmos.de

Eleanor Rigby Statue in Liverpool enthüllt am 3.Dezember 1982



Die Statue wurde vom Sänger Tommy Steele gefertigt und am 3.Dezember 1982 in der Stanley Street nahe der Mathew Street in Liverpool enthüllt.



Global Beatles Day 250626

  Global Beatles Day (auch World Beatles Day ) ist ein jährlich am 25. Juni begangener Gedenktag zu Ehren der britischen Rockband The Beat...