Freitag, April 30, 2010

Sotheby's versteigert Lennon-Songtext


New York (dpa) - Der von John Lennon handgeschriebene Text des Beatles-Songs «A Day In The Life» soll im Juni in New York versteigert werden. Das Auktionshaus Sotheby's erhofft sich einen Verkaufspreis von 700 000 Dollar (gut 535 000 Euro) für das Stück Papier.


Der Zettel ist von Lennon auf beiden Seiten ungleichmäßig beschrieben, immer wieder sind Wörter gestrichen oder hervorgehoben. Das Blatt gehörte laut Sotheby's Mal Evans. Der Engländer hatte sich bei den Beatles vom Türsteher zum Roadmanager hochgearbeitet.
Als er 1976 in Los Angeles, offenbar im Drogenrausch, ein Luftgewehr auf Polizisten richtete, wurde er erschossen.



«A Day In The Life» ist, wie viele Beatles-Klassiker, eine Gemeinschaftsarbeit von Lennon und Paul McCartney. Während McCartney in dem Song betont triviale Dinge verarbeitet, sind Lennons Textteile philosophischer. Er setzt sich mit den Themen Krieg und Zeitungsmeldungen auseinander, unter anderem über den Tod eines jungen Playboys, mit dem die Beatles befreundet waren.



Der Titel erschien 1967 auf der legendären «Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band».
Über den Song schrieb die «New York Times» damals, er sei «eine der wichtigsten Kompositionen von Lennon/McCartney».


Quelle:zeit.de Photo:Press

Donnerstag, April 29, 2010

Restaurant-Gästebuch mit Lennon-Eintrag für fast 12.000 Euro versteigert

Photo:Press



Eine Gästebuch mit einem Eintrag von John Lennon war bei einer Versteigerung in Durrow (Irland) am Mittwoch, zum Preis von 11.933 Euro verkauft worden. Er wurde  deutlich über den Erwartungen des Sheppards Auction House, das nur mit einem Erlös zwischen 1.500 und 2.500 Euro gerechnet hatte,versteigert.


Das Gästebuch  stammt aus dem Jammet's Restaurant in Dublin, welches von 1901 bis zur Schließung 1967 zu den bekannesten und besten Restaurants in der irischen Hauptstadt galt.
Ersteigert wurde das Gästebuch, in welchem sich zwischen 1945 und 1967 zahlreiche berühmte Gäste verewigt haben, von Barry Canny, dem Besitzer eines Wein-Bistro namens "Peploe's" in Dublin.
Er  zeigte  sich sehr erfreut  über den Kauf : "Es ist ein historisches Stück  sagte Canny und er wird das Buch in seinem Lokal zur Ansicht auslegen.

McCartney: "Es war ein Segen, dass die Beatles sich nie wiedervereinten


Sir Paul McCartney ist froh, dass die Beatles sich nie wieder zusammentaten - es hätte ihr Vermächtnis verdorben. Die Fab Four erwogen nach ihrer Trennung im Jahr 1970, sich wieder zusammenzutun, bis zu John Lennons Tod ein Jahrzehnt später. McCartney hält es aber für einen "Segen", dass sie es nie geschafft haben, wieder zusammen ins Studio zu gehen. McCartney zur britischen Zeitschrift "Q": "Es gab an bestimmten Punkten ein bisschen Reden über die Beatles. Was zu passieren pflegte, war, dass drei von uns Lust drauf hatten und dann vielleicht George oder John oder ich nicht. Auf eine Art war es ein Segen.
Wir hatten es gemacht, warum es verderben?
Ob es nun gottgegeben war oder nicht, diese vier Menschen waren eine ziemlich gute Mischung."
Quelle:Pro7 Photo:Press

Mittwoch, April 28, 2010

Heather Mills' Freude über Gewinn bei Whitney Houston-Wettbewerb


Sir Paul McCartneys Ex-Frau Heather Mills wollte Whitney Houston so unbedingt morgen (28. April 10) in London performen sehen, dass sie bei einem örtlichen Radio-Wettbewerb mitmachte - und sie gewann. Der Charity-Aktivistin, der in ihrer Scheidung von dem früheren Beatles-Star 24,3 Millionen Pfund Abfindung zugesprochen wurden, konnte keine Tickets mehr für die ausverkaufte Show der "I Will Always Love You"-Sängerin ergattern. Daher rief Mills bei dem britischen Radiosender Heart FM Sussex an und machte bei einem Wettbewerb mit, bei dem es Karten für Houstons Gig morgen in der Londoner O2 Arena zu gewinnen gab. Sie stellte sich als "Heather aus Hove" vor, die "gerade mit ihrem Hund spazieren gehen wollte" und bestimmte erfolgreich das fehlende Wort in einem Houston-Song, um die Tickets zu gewinnen. Sie freute sich sehr, den Preis zu gewinnen, und kreischte: "Das ist wunderbar! Vielen Dank. Ich kann meine Freundin mitnehmen. Ich bin wirklich aus dem Häuschen." Später erklärte Mills ihre Entscheidung, bei dem Wettbewerb mitzumachen. Sie schrieb auf ihrer Twitter-Seite: "Whitney Houston ausverkauft, rief daher aus Spaß bei Heart FM an, um zu versuchen, Tickets für die 82-jährige Riesenfan-Mama meines Ex zu gewinnen, und gewann, sie freut sich so."
 
Quelle.Pro7 Photo:Press

Dienstag, April 27, 2010

Paul McCartney hadert ein bisschen mit seiner Vergangenheit - oder vielmehr mit seiner Musik.

Der Sänger erklärte jetzt, er wünschte, er hätte mehr Protest-Songs geschrieben. Dem Magazin "Q" sagte McCartney wörtlich: "Man kann nicht alles haben. Ich habe mehr Songs über Emotionen geschrieben, das ist eben mein Ding. Ich würde es lieben, mehr Protest-Songs zu schreiben, aber ich denke, ich habe das Talent nicht dazu - nicht wie andere Leute." Firstnews Photo:Press

PAUL McCARTNEY: wieder Rekord geknackt

(Photo:INF daily)
Paul McCartney weiß wie man Rekorde macht.Jetzt mit seinem Konzert am 27. Mai in Mexiko Stadt.
 
Wieder in nur wenigen Minuten waren die 60-tausend Karten für den Gig im Fora Sol Stadion ausverkauft. Bisher hielten "Radiohead" den Rekord für das am schnellsten ausverkaufte Konzert in diesem Stadion. In einem Statement des Veranstalters hieß es deshalb: "Paul McCartney hat mal wieder Geschichte geschrieben."
Quelle:poplexikon.de

Sonntag, April 25, 2010

A Garland for Linda erschien am 25.April 2000

Ein Tribut Album für seine 1998 verstorbene Frau Linda die Einnahmen gehen der Organisation Garland Appeal zu Gute.


Paul ist mit dem Werk Nova vertreten spielt das Stück aber nicht selber ein.

"Silence and Music" (Ralph Vaughan Williams) – 4:50
"Prayer For The Healing Of The Sick" (John Tavener) – 8:53
"Water Lilies" (Judith Bingham) – 7:35
"Musica Dei Donum" (John Rutter) – 5:36
"The Doorway Of The Dawn" (David Matthews) – 4:53
"Nova" (Sir Paul McCartney) – 6:28
Das Stück enstand zwischen November 1998 und Mai 1999
"I Dream'd" (Roxanna Panufnik) – 3:30
"Farewell" (Michael Berkeley) – 3:30
"The Flight Of The Swan" (Giles Swayne) – 6:16
"A Good-Night" (Sir Richard Rodney Bennett) – 2:51

Samstag, April 24, 2010

Heather Mills: In Österreich nur mit einem Bein unterwegs






London. Heather Mills (42) erschrak fürchterlich, als sie bemerkte, wie ihr ein fremder Mann zu den Toiletten folgte. Der entpuppte sich allerdings als Polizeibeamter ohne Uniform und wollte dem ehemaligen Model nur zeigen, wo die Behinderten-WCs sind.

 Da sich der Zustand ihres Beines während des Skiurlaubes in Österreich verschlimmerte, kann die Veganerin derzeit nicht ihre Prothese benutzen, sondern muss sich auf Krücken fortbewegen. So auch vergangene Nacht, als sie nach Grobritannien zurckfliegen wollte. Während der Wartezeit auf ihren musste die Blondine für kleine Mädchen und war entsetzt, als sie ihren Verfolger bemerkte: “Habe mit Ruthie Rückflug bekommen, Flughafen leer !!! Wurde auf meinen Krücken zum WC verfolgt, beängstigend! Stellte sich heraus, dass es ein irgendwie verdeckter Ermittler war, der mir anbot, mich zu einem näher gelegenen WC durch den Zoll zu bringen.



Die Ferien im deutschen Nachbarland verliefen nicht unproblematisch für die TV-Moderatorin. Wegen der Vulkanasche musste sie eine Woche länger bleiben. Schon bei ihrer Anreise gab es ein schlechtes Omen:

Als sie am Flughafen in England ankam, um nach Österreich zu fliegen, bemerkte sie, dass die Tüte mit den gemahlenen Nüssen kaputt war.
Außerdem hatte die Blondine Übergepäck und war daher gezwungen, einige Gegenstände aus ihrem Koffer zu entfernen.
Dabei verteilte sich das weiße Pulver über den Flughafen. "Echt witzig: veganes Mandelpulver ist im Koffer explodiert und hat sich über meine Klamotten verteilt.
Dann hat das Mädel am Check-in-Schalter darauf bestanden, dass ich meinen Koffer leichter machen soll. Ich habe ihr die Sache mit dem Pulver erzählt, aber sie beharrte darauf, dass ich meinen Koffer leichter mache. Es reicht zu sagen, dass der ganze Flughafen 'Stansted' in Mandelpulver gehüllt war", schrieb Mills auf ihrer 'Twitter'-Seite. "Es kostet wahrscheinlich mehr, sauberzumachen als zwei Kilogramm Übergepäck zu haben. Die Saga geht am Flughafen weiter, aber Ruth, meine beste Freundin seit 22 Jahren, hat alles gesehen und mit einem Lachen abgetan
(CoverMedia) Photo :Press

Freitag, April 23, 2010

PAUL McCARTNEY- Baby You're A The Rich Man again...


Die Finanzkrise scheint bei den Stars vorüber zu sein. Ein Beleg dafür ist Ex-Beatle Paul McCartney .
Laut "Sun"  konnten sich sein Vermögen wieder ordentlich vermehren.
So besitzt der ehemalige "Beatle" rund 712 Millionen Dollar über 50 Millionen mehr als noch 2009 und ist so auf Platz 5 der Rangliste.
Auf Platz 12 Harrison's Witwe  Olivia und Sohn Dhani auf Platz 16 Ringo Starr .
Foto:ITV/Rex Features

Badfinger Sänger Pete Ham brachte sich vor 35 Jahren um








Pete Ham eigentlich Peter William Ham wurde am 27.April 1947 in Swansea geboren und war Gitarrist und Songschreiber .
(Copyright Peteham.net)




Day by Day an der Gitarre Beatle George Harrison er produzierte auch den Song





1966 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern  der Band The Iveys aus der später  Badfinger wurden, bei denen er bis 1975 spielte.
1971 spielte er zusammen mit seinen Kollegen auf dem Legendären Concert For Bangladesh neben Beatle Goerge Harrison.
Obwohl auch die anderen Bandmitglieder Songs komponierten, war er für nahezu alle Hits der Band verantwortlich, außerdem schrieb er zusammen mit Tom Evans (nahm  sich 8 Jahre später das Leben) den Klassiker Without You, Nillson wurde 1972 mit diesen Song berühmt.

 1975 kam die Band dann in so starke gesetzliche und finanzielle Schwierigkeiten, dass sich der sensible Ham am 23. April des Jahres in seiner Garage erhängte.
Seine Tochter Petera wurde am 31. Mai 1975 geboren.
Zwar wurden während seines Lebens keine seiner Solo-Produktionen veröffentlicht, doch wurden später noch Solo-Aufnahmen von ihm gefunden. Diese kamen als 7 Park Avenue (1997) und Golders Green (1999) auf den Markt.



Donnerstag, April 22, 2010

22.April 1965-Die Beatles drehen die Einleitung ihres Films Help!!!


Am 22.April 1965 drehten die Beatles in den Twickenham Studios in London,den Einleitungsclip  zu ihrem 2.Film Help!(Die im Film zu sehenden Dart Pfeile wurden später hinzugefügt!).

Mittwoch, April 21, 2010

Die Beatles als Cartoon

Die Serie wurde Orginal von 1965 bis 1967 und mit
39 Episoden gedreht...
3 Staffeln a 30 Minuten
Danach lief die Serie von September 1965 bis September 1969  beim ABC Channel in den USA.


Sonntag, April 18, 2010

Ringo Starr: Vatikan soll sich lieber um Pädophilievorwürfe kümmern


Ex-Beatle Ringo Starr lässt die Vergebung des Vatikans völlig kalt. Vor wenigen Tagen hatte die offizielle Zeitung des Vatikans "L’Osservatore Romano" bekannt gegeben, den Fab Four, 40 Jahre nach der Auflösung, das lasterhafte Leben samt Gotteslästerung zu vergeben.
Besonderen Aufruhr löste das damalige Statement Lennons aus, die Beatles wären größer als Jesus. Starr lässt sich durch die Absolution der katholischen Kirche aber nicht beeindrucken und sagte spinner.com: „Hat der Vatikan nicht gesagt wir wären satanisch? Und sie haben uns trotzdem vergeben?“ Außerdem fügte der 69-jährige in Bezug auf die aktuellen Pädophilie-Vorwürfe gegen katholische Priester hinzu, dass der Vatikan im Moment wohl wichtigeres zu tun hätte, als über die Beatles zu reden.

Quelle:motor.de Photo:Press

Samstag, April 17, 2010

Pauls Solo Album McCartney erschien am 17.April 1970

Coverfoto:Linda McCartney

The Lovely Linda
 That Would Be Something
 Valentine Day
 Every Night
 Hot As Sun
Glasses
 Junk
 Man We Was Lonely
 Oo You
 Momma Miss America
 Teddy Boy
 Singalong Junk
 Maybe I'm Amazed
 Kreen-Akrore

Zur Entstehung: Die Songs nahm Paul McCartney zwischen Dezember 1969 und Februar 1970 an drei Orten auf: in seinem eigenen Heimstudio in der Londoner Cavendish Avenue (dieses Haus nahe der Abbey Road bewohnt er immer noch - sofern er sich in London aufhält), in den Morgan Studios und schließlich in den Abbey Road Studios. Er verwendete hier übrigens ein Pseudonym: Billy Martin. Ein vertrautes Umfeld ist Paul McCartney stets wichtig und so verwundert es nicht, dass er gerade diese Orte auswählte. Den Großteil nahm Paul in seinem Heimstudio mit einer Studer Vierspur-Maschine auf. Alle Instrumente spielte er im Alleingang ein. Nur minimale gesangliche Unterstützung kam von seiner Frau Linda.




"McCartney" enthält u.a. mit "Junk" und "Teddy Boy" einige Songs, die zwar zwischen 1968 und 1969 geschrieben, aber nie richtig von den Beatles aufgenommen wurden. In erster Linie wollte Paul McCartney ausprobieren, was er selbst mit seinen Songs oder Songfragmenten anstellen könnte. Eine "saubere" Produktion schwebte ihm eigentlich nicht vor. So wurden die Mikrophone in Ermangelung eines Mischpultes direkt an das Vierspurgerät angeschlossen. Erst später entschied sich McCartney, diese Aufnahmen zu seiner ersten richtigen Solo-LP werden zu lassen. Doch es blieben wenig ausgefeilte Songs und Spielereien, die manchmal sogar ein wenig albern und substanzlos wirken. Ungeachtet der Verrisse erreichte "McCartney" die Spitzenposition der Album-Charts. Heute wird dieser Platte mit mehr Wohlwollen begegnet. Man schätzt die direkte, intime One-Man-Show.



Das Album beginnt mit einem melodischen Leichtgewicht. Gerade mal 47 Sekunden währt dieses unbekümmerte Liebeslied an die "liebliche Linda mit den lieblichen Blumen in ihrem Haar". Ein privates Kleinod, das gar nichts Besonderes sein will und trotzdem den Weg auf das McCartney-Debütalbum fand. Manchmal reichen Paul McCartney eine oder zwei Textzeilen, um daraus einen Song zu machen (so z.B. geschehen auf dem Weißen Album der Beatles mit "Why Don't We Do It In The Road"). Bei der bluesigen Nummer "That Would Be Something" ist das genauso. 21 Jahre später grub Paul McCartney dieses nicht uninteressante Stück anlässlich seines MTV "Unplugged"-Konzertes wieder aus.
Der britische Bluesboom Ende der Sechziger Jahre ist sicher nicht spurlos an Paul McCartney vorbeigegangen. So könnte man meinen, er präsentiert er sich als Epigone des Alvin Lee-Stils in dem Instrumental "Valentine Day". Schon eindrucksvoll, wie er (insbesondere ab 1:20 Min.) seine Fähigkeiten als Sologitarrist aufblitzen lässt - ohne allerdings je die Ausdruckskraft eines Alvin Lee, eines Eric Clapton oder eines Peter Green zu erreichen. "Every Night" ist eine schöne und durcharrangierte Ballade, die bereits von den Beatles im berüchtgten Januar des Jahres 1969 geprobt, aber nicht weiterverfolgt wurde. Zu einer ersten Aufführung in Konzerten kam es 1979 während der letzten Wings-Tournee. Seitdem findet sich "Every Night" immer mal wieder im Live-Repertoire McCartneys.



Gerüchten zufolge soll "Hot As Sun" - ein exotisch anmutendes, bereits Ende der 50er Jahre geschriebenes Stück - der geplante Titelsong des späteren Beatles-Albums "Let It Be" gewesen sein. Auch dieses harmlose Instrumental wurde von der Band zwar angespielt, doch ebenso links liegen gelassen. Eine weise Entscheidung. Umso überraschender ist es, dass im Rahmen der bereits erwähnten Wings-Tour von 1979 auch "Hot As Sun" gespielt wurde. Weitaus interessanter ist der nahtlose Übergang zu "Glasses". Durch das Reiben über den Rand von unterschiedlich gefüllten Weingläsern erzeugte McCartney eine Tonfolge, die, wenn auch nur sehr kurz, aber doch eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre schafft. Am Ende dieses Klanggemäldes taucht das Fragment eines Songs auf, der nicht auf dem Cover erwähnt wird, aber sicher zu den mysteriösesten und zugleich interessantesten McCartney-Werken der Post-Beatles-Ära zählt: "Suicide". Diese typische McCartney-Komposition mit nostalgischem Flair hat einen grotesken Hintergrund: Paul ließ Frank Sinatra ungefragt diesen Song zukommen. Dieser wiederum hielt das für einen Scherz und lehnte ab. McCartney dazu: “I once sent Frank Sinatra a song called Suicide. I thought it was quite a good one – but apparently he thought I was taking the mickey out of him and he rejected it.”



Die fragile Ballade "Junk" ist das neben "Maybe I'm Amazed" das wohl beste Stück des Albums. Der Song entstand schon im März 1968, als sich die Beatles im Meditationscenter des Maharishi Mahesh Yogi in Rishikesh/Indien aufhielten. Es existiert eine in George Harrisons Haus in Esher aufgenomme Demofassung aus dem Pool der potenziellen Songs für das "Weiße Album". Zudem war "Junk" auch während der "Let It Be"-Sessions vertreten, doch erst McCartney selbst stellte dieses Stück fertig, dass auf "McCartney" auch in einer Instrumentalfassung enthalten ist. Mit "Man We Was Lonely" geht das Niveau wieder bergab. Nur der Mittelteil erreicht wieder annähernd die Qualität, die eines Songschmieds vom Schlage Paul McCartneys würdig ist:



"I used to ride on my fast city line /

Singing songs that I thought were mine alone, (alone) alone. /

Now, let me lie with my love for the time /

I am home, (home) home, (home) home."



"Oo You" ist eine erdige, basslastige Angelegenheit und hat einen packenden Live-Charakter. Vom Gefühl her kann man "Valentine Day", "Oo You" und auch "Momma Miss America" einheitlich einer solchen Gruppe zuordnen. "Momma Miss America", ein weiteres Instrumentalstück, ist zweigeteilt: Der erste Abschnitt basiert auf einer dominanten Bassfigur während ab 1:58 Min. die Sologitarre erneut das Leitinstrument ist, bevor mächtige Klavierakkorde eine weitere interessante Klangfarbe hinzufügen. Von allen älteren Stücken auf "McCartney" haben sich die Beatles am intensivsten mit "Teddy Boy" auseinandergesetzt. Dies ist ein Song mit einem typischen erzählenden, aber nicht besonders originellen McCartney-Text. Ob es nun Eleanor Rigby, Desmond, Rocky Racoon oder Maxwell Edison sind: Teddy Boy ist eine weitere Phantasie-Figur McCartneys. George Harrison und John Lennon konnten nie richtig verstehen, wie man darüber Songs schreiben kann. Ihre Texte waren in den meisten Fällen persönlicher. Lennon machte während der Beatles-Einspielung von "Teddy Boy" sein Missfallen mehr als deutlich, als er McCartneys Gesang spontan und spöttisch mit einem Ringelrein-Text begleitete. Doch auch McCartney höchstpersönlich konnte nicht anders, als nach diesem witzigen Lennon-Einfall ins Gelächter einzustimmen. Hier Johns Einsatz:



"Take your partners /

And dosi-do /

Hold them tight /

And don't let go /

When got it, jump up!"



Bei "Maybe I'm Amazed" kann man vom ersten klassischen Solo-Song McCartneys sprechen. Und wie eingangs bereits erwähnt, ist es wahrscheinlich der beste seiner gesamten Solo-Karriere. Das am Piano geschriebene Stück wurde seinerzeit unglaublich oft im Radio gespielt, doch McCartney veröffentlichte den Song erst im Jahre 1976 als Single, ausgekoppelt aus dem Livealbum "Wings Over America". Bei diesem Lied stimmt einfach alles: Ein schönes Hammondorgel-Intro, das dann dem Klavier als Leitinstrument Platz macht, leidenschaftlicher Gesang und ein exzellentes Gitarrensolo. Im Text bekennt Paul nicht nur seine Liebe zu Linda, sondern unterstreicht auch noch ihre Bedeutung, ihm in der schwierigen Zeit der sich andeutenden Beatles-Trennung und beginnenden völlig neuen Lebensphase beizustehen:



"Maybe I'm amazed at the way you love me all the time /

Maybe I'm afraid of the way I love you /

Maybe I'm amazed at the the way you pulled me out of time /

And hung me on a line /

Maybe I'm amazed at the way I really need you /

Maybe I'm a man and maybe I'm a lonely man /

Who's in the middle of something /

That he doesn't really understand."


Einen Abschluss findet "McCartney" mit dem mittlerweile sechsten Instrumentalstück dieses Albums: "Kreen-Akrore". Nicht unbedingt ein glorreiches Finale, aber allemal ein ungewöhnliches McCartney-Stück. Er ließ sich durch eine Fernsehdokumentation über die brasilianischen Kreen-Akrore-Indianer dazu inspirieren. Und in der Tat hört man in diesem atmosphärischen Song einiges, was daran erinnert: wilde Trommelei, allerlei seltsame Geräusche, heftiges Atmen (offensichtlich eine Jagd durch den Dschungel), ritualmäßige Gesänge usw. Paul und Linda entfachten im Studio sogar ein Feuer, verwendeten diesen Soundeffekt aber dann doch nicht.



"McCartney" ist gewissermaßen eine halbgare Sache. Einerseits unfertige, schlichte oder eher private Songs und auf der anderen Seite wenige glanzvolle Stücke, die fast ein bisschen wie Fremdkörper wirkten. Doch "McCartney" landete ungeachtet dessen binnen kürzester Zeit in den USA auf Platz 1 und in England auf Platz 2 der Albumcharts. 1987 erschien die Platte erstmals auf CD und wurde im Jahr 1993 im Rahmen der "Paul McCartney Collection" remastered. Darüber hinaus gibt es von DCC Compact Classics eine 24 Karat vergoldete CD dieses Albums. Heute gewinnen die frühen McCartney- bzw. Wings-Alben immer mehr an Respekt und Wertschätzung. Früher war das eher uncool. Die schwachen Anteile von "McCartney" sehen heute viele Zeitgenossen ausgeglichen durch den reizvollen organischen und warmen Gesamtsound des Albums.



Auf der Albumrückseite findet sich eine der schönsten Privataufnahmen, die die gelernte Fotografin Linda von ihrem Mann je gemacht hat. Sie zeigt Paul, der seine mehr oder weniger gerade geborene Tochter Mary in seiner Jacke vor dem Wind beschützt und wärmt. Dieses Foto ging um die Welt und gerade 2006 griffen Tom Cruise und Katie Holmes diese Idee wieder auf, als sie ihre gemeinsame Tochter Suri der Öffentlichkeit präsentierten.

                                                            entnommen der ExBeatles Seite

Mittwoch, April 14, 2010

Ringo Starr erklärt Autogramm Stopp

Ringo Starr hat über seine Entscheidung gesprochen, aufzuhören, Autogramme für Fans zu schreiben - er verhängte das Verbot nur, weil er genug davon hatte, seine Widmungen im Internet zum Kauf angeboten zu sehen. Der frühere Beatles-Rocker gab 2008 in einer Videobotschaft Pläne bekannt,
Anfragen nach einem Autogramm abzulehnen, und erklärte, dass er nicht die Zeit hat, um die vielen Fanbriefe zu bewältigen, die er erhält. Nun enthüllt der Schlagzeuger, dass er entschied, das Verbot zu verhängen, um gewissenlose Autogrammjäger davon abzuhalten, auf der Internet-Auktionswebsite eBay.com mit seinen Signaturen Geld zu verdienen.
Starr: "Ich signierte und dann waren sie am nächsten Tag bei eBay. Also entschied ich einfach, 'Ich denke, ich habe meinen Teil getan. Das war's.'"
Genau Ringo das nervt tierisch besonders ihr Lieblingswort "RARE".

Quelle:ProSieben.de Photo:Press

Freitag, April 09, 2010

Samstag, April 03, 2010

10 Jahre Beatles Museum in Halle

VERANSTALTUNG 10 JAHRE BEATLES MUSEUM IN HALLE.

ab 10.00 Uhr: Beginn des weltlängsten Fanbriefes an PAUL McCARTNEY

um 11.00 Uhr: Anschneiden der weltgrößten YELLOW SUBMARINE-Torte.

Nach den ersten zehn Jahren in Köln 1989 - 1999 ist das Beatles Museum nun bereits seit zehn Jahren in Halle an der Saale.

An diesem Tag ist Eintritt frei und es gibt kostenlos Kaffee & Kuchen für alle Besucher.

Am Donnerstag (08.04.10) sowie am Freitag (09.04.10) und Samstag (10.04.10)

gibt es anlässlich der zehn Jahre auf alle Produkte,

die im Beatles Museum direkt gekauft werden, 10% Nachlass.

Ungewiss war die Zukunft des Beatlesmuseums in Halle (Saale). Grund war ein fehlender Mietvertrag. Ein Weggang aus Halle schien nicht unwahrscheinlich. Doch nun sind die Verträge unterschrieben, das Beatlesmuseum bleibt in der Saalestadt. Und nun kann gefeiert werden. Schließlich gibt es das Museum seit 10 Jahren in Halle, damals zog die Schau von Köln an die Saale.

Am kommenden Donnerstag gibt’s eine große Party. Der Eintritt ins Museum ist frei. Außerdem wird der längste Fanbrief an Paul McCartney geschrieben. Und angeschnitten wird die große Yellow Submarine-Torte.

Ins Beatlesmuseum kommen jährlich gut 20.000 Besucher. Zu sehen sind rund 2700 Exponate rund um die Pilzköpfe – von Kostümen über Bücher bis zu Schallplatten und Merchandising-Artikeln ist hier alles zu finden.

Quelle Halle Forum/BM Halle Photo:BM Halle

Maybe I'm Amazed-Der erste Solo Hit für Paul McCartney


Bereits 1969//1970 geschrieben und aufgenommen wurde er 1976 erst zu einem Klassiker.
Im Text beschreibt Paul seine Liebe zu Linda und unterstreichte  die Bedeutung ihrer Beziehung nach seiner Trennung mit den Beatles .....
Maybe I'm Amazed


© 1970 Northern Songs (McCartney)



Maybe I'm Amazed At The Way You Love Me All The Time

Maybe I'm Afraid Of The Way I Love You

Maybe I'm Amazed At The Way You Pulled Me Out Of Time

And Hung Me On A Line

Maybe I'm Amazed At The Way I Really Need You



Maybe I'm A Man And Maybe I'm A Lonely Man

Who's In The Middle Of Something

That He Doesn't Really Understand



Maybe I'm A Man And Maybe You're The Only Woman

Who Could Ever Help Me

Baby Won't You Help Me Understand



Maybe I'm Amazed At The Way You're With Me All The Time

Maybe I'm Afraid Of The Way I Leave You

Maybe I'm Amazed At The Way You Help Me Sing My Song

Right Me When I'm Wrong

Maybe I'm Amazed At The Way I Really Need You






Donnerstag, April 01, 2010

Paul McCartney rockt drei Stunden im Hollywood Bowl


Sir Paul McCartney musste am Dienstag (30. März 10) den Beginn seines mit Hochspannung erwarteten Konzerts im Hollywood Bowl in Los Angeles verschieben, nachdem tausende Fans noch beim Einlass waren.
Die Sitze in der Arena waren noch halb leer, als der ehemalige Beatles-Star um 19.30 Uhr mit dem ausverkauften Gig beginnen sollte, da Konzertbesucher beim Eingang warten mussten, damit ihre Tickets von nur wenigen Angestellten der Veranstaltungsstätte kontrolliert werden konnten.
 Die Show begann 45 Minuten später, aber McCartney stellte sicher, dass er das Warten wert war - er eröffnete das Konzert unter freiem Himmel mit dem passenden Song "Venus And Mars Rock Show", in dem er singt "rock 'n' roll at the Hollywood Bowl". Fast drei Stunden lang hielt er die 18.000 Fans mit kraftvollen Darbietungen von Beatles-, Wings- und Solo-Klassikern wie "Yesterday", "Eleanor Rigby" und "Lady Madonna" am Rocken, so die US-Zeitung "Los Angeles Times".



Author WENN Photo:Press